Stiftungs-Lotterie 2019 erfolgreich beendet

Die diesjährige Lotterie fand am Mittwoch, den 11. Dezember 2019 bei einer öffentlichen Veranstaltung im Kulturtreff Vahrenheide (Wartburgstraße 10, 30179 Hannover) ihren Höhepunkt mit der Gewinnverlosung. Insgesamt 4.332 Lotterie-Lose fanden den Weg in die Glückstrommel. Verlost wurden 186 Gewinne im Gesamtwert von 6.910 Euro. Hier geht es zur Gewinn-Liste, in der Sie feststellen können, ob Ihre Los-Nummer gewonnen hat (anklicken): 

Lotterie-Gewinn-Liste 2019

Bei der Veranstaltung gab Stiftungsvorstandsvorsitzende Ursula Schroers bekannt, welches Projekt die Stiftungs-Jury zum "Projekt des Jahres 2020" gewählt hat. Die Johanniter Unfall-Hilfe e.V. (JUH) erhält für die Realisierung des Stadtteil-Projektes "Abfall? Nein Danke! - Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein" von der Stadtteilstiftung Sahlkamp-Vahrenheide 4.000 Euro. Dies sind einige der wichtigesten Aspekte des Projektes: Die JUH will sich mit den Bewohner*innen der Gemeinschaftsunterkunft Vahrenheide und der Sozial- und Migrationsberatungsstelle im Stadtteil mit diesem Thema verstärkt auseinandersetzen. Fehlende Kenntnisse oder das mangelnde Bewusstsein für die Abfalltrennung können zu nachbarschaftlichen Konflikten führen. Nicht sachgerecht entsorgter Unrat und überquellende Mülltonnen locken (Nage-)Tiere an und beeinflussen die Lebensqualität und das Stadtbild erheblich. 

Aus diesem Grund will die JUH ihre Bewohner*innen und Kund*innen bereits frühzeitig durch gemeinschaftliche Regeln in der Gemeinschaftsunterkunft und auf das Leben im eigenen Wohnraum vorbereiten. Die Bewohner*innen des Stadtteils möchte die JUH unterstützen und weiter für die Thematik sensibilisieren. Das Projekt informiert über korrektes Heizen und Lüften in den Wohnungen und bereitet die Bewohner*innen bei ihrem Auszug oder Einzug in eine eigene Wohnung auf Themen wie Mülltrennung vor. 
Das Ziel des Projekts bilden eine intensivere, nachhaltige Aufklärung sowie eine Schärfung des Umweltbewusstseins und die Stärkung des Bewusstseins für Abfalltrennung, umweltgerechter Entsorgung und Wiederverwertung. Die JUH will erreichen, dass die Teilnehmer*innen Abfall erst gar nicht anhäufen bzw. im Vorfeld vermeiden und sachgerecht entsorgen. Eine Sensibilisierung zum ressourcenschonenden Umgang mit Energie und Wasser schützt das Klima, erhöht die Inklusion und Teilhabe, Lebensqualität und Zufriedenheit aller Beteiligten im Sozialraum: Bewohner*innen, Nachbarn, Auftraggeber*innen der Gemeinschaftsunterkunft, zukünftige Vermieter*innen und Wohnungsgenossenschaften etc. 
Das Projekt soll im Februar 2020 starten und zunächst über ein Jahr laufen. 

In ihrer Projekt-Präsentation bedankte sich die Preisträgerin Verena Menke (2.v.r.), Einrichtungsleitung des Flüchtlingswohnheims Vahrenheide der Johanniter Unfall-Hilfe  e.V., gemeinsam mit ihren Mitarbeiter*innen Torben Oetting, Lea Köditz, Isabel Hzenga und Lena Hohenhaus herzlich für die Unterstützung ihrer Arbeit durch die Vergabe des Preisgeldes für das "Projekt des Jahres 2020". 

(Foto: Simon Slipek)
Bezirksbürgermeister Harry Grunenberg (3.v.l.), zugleich Mitglied des Stiftungsrats der Stadtteilstiftung Sahlkamp-Vahrenheide, hilft bei der Ziehung der Gewinner*innen mit. Vorstandsmitglieder Ursula Schroers (1.v.l.), Frank Schweitzer (2.v.l.) und Hans-Jürgen Jeroschewski (nicht auf dem Foto) sowie Stiftungsratsmitglied Wilm Janssen (4.v.l.) achten darauf, dass bei der Gewinn-Ziehung alle ermittelten Gewinner*innen genau dokumentiert werden. (Foto: Simon Slipek)

 

PM zum 3. Hannoverschen Stiftungs-Lauf vom 19.10.2019

Soziales Engagement durch sportlichen Einsatz

Beim 3. Hannoverschen Stiftungs-Lauf punkten die Läufer nicht nur mit Fitness, sondern mit vielen Runden für den guten Zweck

Für Axel von der Ohe, städtischer Ordnungsdezernent, ist Hannover eine Sportstadt. Kein Wunder also, dass er sich in seinem Grußwort am Lauftag vom Erfolg des 3. Hannoverschen Stiftungs-Laufs überzeugt zeigt: „Es kann nur ein guter Lauf werden, wenn die „Stadtteilstiftung Sahlkamp-Vahrenheide“ und die „Stiftung Ein Zuhause“ dazu einladen, um den Märchensee im Sahlkamp zu laufen.“ Und genau so kam es: Bei fantastischem Laufwetter nahmen 69 Läufer am 19. Oktober an dem Benefizlauf teil, der seinen Ausgangspunkt auf dem Stadtteilbauernhof im Sahlkamp hatte. Die Aktiven liefen insgesamt 702 Runden um den Märchensee. Bei 1,2 Kilometer pro Runde kamen sie so auf fast 850 Kilometer. Einige Läufer hatten Laufpaten, die pro Runde einen festen Betrag spenden. Zusätzlich fördern Firmen, Gewerbetreibende und Banken den Lauf. Zu den Unterstützern gehören Gerschau.Kroth.Werbeagentur, hanova WOHNEN GmbH, Sparkasse Hannover, Hannoversche Volksbank, Druckerei und Werbeagentur Bodenstedt, Johanniter Unfall-Hilfe, das Griechische Restaurant 99+4 und das Hotel Auszeit in Isernhagen. Der Lauferlös von 3450 Euro geht je zur Hälfte an die Stiftung Ein Zuhause und die Stadtteilstiftung Sahlkamp-Vahrenheide. Darüber freut sich Ursula Schroers, Vorstandsvorsitzende der Stadtteilstiftung: „Das Besondere am Stiftungs-Lauf in diesem Jahr ist, dass wir ihn gemeinsam mit der jungen Stiftung Ein Zuhause organisiert haben.“ Für die erst im Oktober letzten Jahres gegründete Stiftung sind die rund 1700 Euro aus dem Lauf eine willkommene Unterstützung für ihr erstes Wohnprojekt in Vahrenwald. Dort will sie mit Hilfe vieler Förderer den Bau von fünfzehn Wohnungen realisieren. Professor Dr. Eckart Güldenberg, Sprecher und Stiftungsratsmitglied der Stiftung Ein Zuhause, teilt mit, dass er stolz darauf sei, mit dem Lauferlös wohnungslose Menschen unterstützen zu können. Die Stadtteilstiftung unterstützt mit ihrem Erlösanteil kleine regionale soziale Projekte in den Stadtteilen Sahlkamp und Vahrenheide.

Den Rundenrekord beim Spendenlauf erreichten mit jeweils achtundzwanzig Runden gleich drei Läufer. Olaf Domeier, Uwe Böhm und Sebastian Höltje lernten sich in dieser Dreier-Formation erst während des Laufs kennen und absolvierten gemeinsam alle Runden. Domeier betont: „Wir haben festgestellt, dass wir ein fast gleiches Lauftempo haben. So konnten wir uns gegenseitig immer weiter motivieren.“ Es komme nicht von ungefähr, dass sie diese Rundenanzahl - jeder von ihnen lief umgerechnet fast 34 Kilometer - schafften, denn alle trainieren mehrmals pro Woche. „Uns hat es riesig viel Spaß gemacht. Der Laufkurs rund um den Märchensee ist einfach großartig“, urteilte Böhm nach dem Lauf.

Bezirksbürgermeister Harry Grunenberg, der sich im Stiftungsrat der Stadtteilstiftung engagiert, ist begeistert: „Es ist toll, dass sich so viele Personen zutrauen, an dem Benefizlauf teilzunehmen.“ Unter den Läufern waren sechs Bewohner aus dem Flüchtlingswohnheim der Johanniter-Unfallhilfe (JUH) in Vahrenheide: Tadjie, Hadiya, Ali, Mohsen, Mikheil, Eida sowie Mitarbeiter Dureid und Sozialarbeiterin Agnieszka Dikutz-Nowak liefen zusammen 79 Runden um den Märchensee. Unterstützung erhielten sie von Spendern, die Laufpatenschaften übernahmen. So kamen allein durch die JUH-Läufer 840 Euro zusammen. Der Märchensee ist nicht nur das idyllische Herzstück im Sahlkamp, sondern zugleich auch das Zentrum der Laufstrecke. Lars Grundmann, Leiter Bestandsmanagement Wohnen der hanova WOHNEN GmbH, sagt: „Ich finde die Atmosphäre der Strecke um den Märchensee einfach toll, und ich verbinde mein Hobby gerne mit dem guten Zweck.“

Mit zur guten Laune bei Läufern und Gästen trug bei, dass das griechische Restaurant „99+4“ einen riesigen Topf mit leckerer Spargelsuppe und das „Hotel Auszeit“ in Isernhagen Erfrischungsgetränke für alle Teilnehmer spendierten. Darüber hinaus versorgte die Johanniter Unfall-Hilfe alle Läufer mit Obst. Der 3. Hannoversche Stiftungs-Lauf war in diesem Jahr zum zweiten Mal Teil einer größeren Veranstaltungsreihe, der sogenannten „Welfare Laufserie“, die es seit 2011 gibt. Sie zeichnet sich dadurch aus, dass der gute Zweck im Mittelpunkt steht und nicht der sportlich-ehrgeizige Wettkampf.

 

 

Aktive Läufer und Vertreter der „Stiftung Ein Zuhause“ sowie der „Stadtteilstiftung Sahlkamp-Vahrenheide“ kurz vor dem Start des „3. Hannoverschen Stiftungs-Laufs“

 

Aktive Läufer und Vertreter der „Stiftung Ein Zuhause“ sowie der „Stadtteilstiftung Sahlkamp-Vahrenheide“ starten ihren Lauf um den Märchensee im Sahlkamp

 

69 Läufer drehen bei fabelhaftem Wetter beim „3. Hannoverschen Stiftungs-Lauf“ ihre Runden um den Märchensee im Sahlkamp

 

Vor dem Lauf bedankt sich Volker Schepers von der „Welfare Laufserie“ bei allen AktivenÜberschrift

Alle Fotos: Simon Slipek

 

Fragen zur PM beantworten gern:

Ursula Schroers, Tel. 0511-6467-4300

Andreas Bodamer-Harig, Tel. 0163-9777769

Plattenkiste vom 15.10.2019

Überschrift

Die Stadtteilstiftung Sahlkamp-Vahrenheide war zu Gast in der Plattenkiste von NDR 1 Niedersachsen

Hier können Sie die Sendung nachhören:

https://www.ndr.de/ndr1niedersachsen/Plattenkiste-Stadtteilstiftung-Sahlkamp-Vahrenheide,plattenkiste5788.html

 

 

3. Hannoverscher Stiftungs-Lauf am 19.10.2019

Es bleiben nur noch wenige Tage zum Trainieren, denn der 3. Hannoversche Stiftungs-Lauf startet am 19. Oktober. Sie freuen sich über alle Lauf-Interessierten ab 14 Jahre: (v.l.n.r.): Hanna Ahrens, Sozialarbeiterin auf dem Stadtteilbauernhof, Christian Bodenstedt, Wilm Janssen, Harry Grunenberg und Ursula Schroers von der „Stadtteilstiftung Sahlkamp-Vahrenheide“ sowie Andreas Sonnenberg und Jürgen Schabram von der „Stiftung Ein Zuhause“. Laura Klegräfe, Mitarbeiterin im Bundesfreiwilligen-dienst auf dem Stadtteilbauernhof Sahlkamp, versorgt die Esel Franzi und Hansi (Foto: Simon Slipek)

Der Lauf beginnt um 10 Uhr und endet um 13 Uhr. Ab 9 Uhr können sich die Läufer*innen registrieren. Ort: Stadtteilbauernhof Sahlkamp, Rumpelstilzchenweg 5, 30179 Hannover.

Hier geht es zum Info-Flyer für den 3. Hannoverschen Stiftungs-Lauf: Folder Stiftungs-Lauf 2019
 

 

Start des Wettbewerbs „Projekt des Jahres 2020“

 


Für Einrichtungen und Projekte im Sahlkamp und in Vahrenheide startet der Wettbewerb „Projekt des Jahres 2020“ – es winken 4000 Euro Preisgeld. Sichtlich erfreut eröffnen den Wettbewerb der Stadtteilstiftung Sahlkamp-Vahrenheide (v.l.n.r.): Vorstandsmitglied Frank Schweitzer, Stiftungsvorstand Ursula Schroers, Stiftungsratsmitglied Hans-Jürgen Jeroschewski, Tabea Düver vom Pro Beruf-Bildungsladen sowie Insa Prätsch vom NaDu-Kinderhaus, Stiftungsratsmitglied Christian Bodenstedt und Stiftungsratsvorsitzende Afra Gamoori (Foto: Simon Slipek)

 

Pressemitteilung vom 26.06.2019

 

 

Stadtteilstiftung startet 4. Wettbewerb „Projekt des Jahres“

Soziale Projekte können 4000 Euro gewinnen

Die Stadtteilstiftung Sahlkamp-Vahrenheide lobt zum vierten Mal über das „Projekt des Jahres“ einen 4000-Euro-Preis aus. Denn im Sahlkamp und in Vahrenheide gibt es zahlreiche gute Ideen, wie das Zusammenleben der Menschen aus verschiedenen Kulturen verbessert werden kann. Doch oftmals fehlt es den Projekten an Geld, diese Ideen in die Praxis umzusetzen. Hier setzt der Wettbewerb „Projekt des Jahres 2020“ der Stadtteilstiftung Sahlkamp-Vahrenheide an. Die Stiftung kennt die wichtige Arbeit und damit die finanziellen Nöte vieler Einrichtungen für Kinder, Jugendliche, Familien und Senioren. Für eine kleine Stiftung ist deshalb die Unterstützung sozialer Arbeit mit dem Wettbewerb „Projekt des Jahres“ ein besonderer Schritt.

„Soziale und kulturelle Einrichtungen und Projekte, die in unseren beiden Stadtteilen Sahlkamp und Vahrenheide aktiv sind, können sich bewerben“, erläutert Vorstandsvorsitzende Ursula Schroers, „unsere Entscheidung zur Vergabe des Preises ist unabhängig davon, ob es sich um ein neues Projekt handelt oder um ein Projekt aus der laufenden pädagogischen Arbeit einer Einrichtung.“ Der Aufwand für Einrichtungen zur Teilnahme am Wettbewerb ist sehr gering, denn es gibt lediglich drei Kriterien für die Bewertung der eingereichten Projekte. Die Originalität und Aussagekraft des Wettbewerbsbeitrags wird genauso beurteilt wie der Bezug zum Stadtteil. Außerdem erwartet die Stiftung Angaben darüber, wofür die Mittel eingesetzt werden sollen.

Von Juni bis Ende Oktober können die Projektvorschläge bei der Stiftung eingereicht werden. Die Jury gibt ihre Entscheidung über das „Projekt des Jahres 2020“ in einer öffentlichen Veranstaltung am Mittwoch, 11. Dezember um 18 Uhr im Kulturtreff Vahrenheide (Wartburgstraße 10) bekannt. Die Veranstaltung markiert den 15. Stiftungsgeburtstag, denn im Dezember 2004 gründeten 33 Stifterinnen und Stifter Deutschlands erste Stadtteilstiftung. Das von der Stiftung ausgewählte Projekt erhält im Jahr 2020 eine Garantiesumme von 4000 Euro zur Durchführung seiner Aktivitäten. Darüber hinaus wird die Stadtteilstiftung das „Projekt des Jahres 2020“ in seiner Öffentlichkeitsarbeit unterstützen.

Der Gewinner des Preisgeldes für das laufende Jahr 2019 ist das NaDu-Kinderhaus im Sahlkamp. An dessen pädagogischen Kooperationsprojekt „Bildung (er)leben“ beteiligen sich die Grundschule Hägewiesen und der Pro Beruf-Bildungsladen. In diesem Projekt bekommen Kinder wöchentliche Nachhilfe und Lernangebote. Eine Honorarkraft unterstützt die Kinder, meist Schüler der Grundschule Hägewiesen, bei den Hausaufgaben und dem Lernen für Klassenarbeiten. Daneben gibt es Informationsabende für Eltern, Großeltern und Kinder.

„Wir hoffen, dass sich viele Einrichtungen und Initiativen am Wettbewerb beteiligen“, meint Wilm Janssen, Stellvertretender Stiftungsratsvorsitzender, „denn es lohnt sich für alle – am meisten jedoch für diejenigen, die von der Arbeit des Gewinnerprojekts profitieren werden, nämlich die Kinder, Jugendlichen, Familien oder Senioren.“

Hier geht es zum Flyer.

Zwei Stiftungen bereiten den
„3. Hannoverschen Stiftungs-Lauf“ vor

Erlös geht an Stiftung Ein Zuhause und Stadtteilstiftung Sahlkamp-Vahrenheide

Dieser Termin wird sicherlich einen festen Platz im Kalender vieler am Laufen interessierter Aktiver bekommen: Am Samstag, 19. Oktober, veranstalten die Stadtteilstiftung Sahlkamp-Vahrenheide und die vor wenigen Monaten gegründete Treuhand-Stiftung „Ein Zuhause“ den „3. Hannoverschen Stiftungs-Lauf“. Der Benefiz-Lauf führt von 10 Uhr bis 13 Uhr auf einem 1,2 Kilometer langen Weg rund um den Märchensee in Hannover-Sahlkamp. Die Anmeldung erfolgt über das Internet auf stadtteilstiftung.de oder direkt am Lauftag ab 9 Uhr an der Registrierstelle im Stadtteilbauernhof Sahlkamp, Rumpelstilzchenweg 5. Die Teilnahmegebühr für Aktive ab vierzehn Jahren beträgt zehn Euro. Diese Startgebühr kommt in voller Höhe der Stadtteilstiftung Sahlkamp-Vahrenheide und der Stiftung Ein Zuhause zugute. Der Lauf hat einen Mehrwert: Die Aktiven können sich Laufpatenschaften suchen, mit deren Hilfe jede gelaufene Runde mit einem Spendenbetrag zugunsten der beiden Stiftungen unterstützt wird. Kinder von Teilnehmenden im Alter von sieben bis vierzehn Jahren können während des Laufs betreut werden. Das pädagogische Personal des Stadtteilbauernhofs bietet ihnen ein unterhaltsames Programm, das mit einer Tierfütterung beginnt.

Wie im Vorjahr findet der 3. Hannoversche Stiftungs-Lauf im Rahmen der „Welfare-Laufserie“ statt, an der sich acht Organisationen für acht gute Zwecke beteiligen. Gewinnen werden alle an den Läufen Teilnehmenden auf jeden Fall – das gute Gefühl, geholfen zu haben. Einem Hospizdienst, den Clinic-Clowns, suchtkranken Menschen, behinderten Kindern, Menschen mit der seltenen Stoffwechselkrankheit Mukoviszidose und der Arbeit von Stiftungen. Außerdem können sich Aktive, die an den Welfare-Läufen teilnehmen, auf ein paar gut gelaunte Tage freuen und über die Aussicht auf einen Preis – vorausgesetzt, sie absolvieren mindestens vier der acht Läufe. Denn beim letzten Lauf, dem Welfare-Lauf am 23. Oktober, gibt es attraktive Preise zu gewinnen: ein Jahres-Abo der Laufzeitschrift Spiridon, einen Massagegutschein vom Therapiezentrum Bennigsen, einen Gutschein für Laufschuhe und eine Laufreise nach Malta inklusive Aufenthalt im Vier-Sterne-Hotel, Flug und dem Start beim dortigen Marathon oder Halbmarathon. Mehr Infos zu allen Welfare-Läufen gibt es im Internet auf welfare-laufserie.de.

Ursula Schroers, Vorstandsvorsitzende der Stadtteilstiftung und selbst aktive Läuferin, blickt optimistisch auf den 3. Hannoverschen Stiftungs-Lauf: „Nach den Erfolgen unserer Stiftungs-Läufe aus den vergangenen zwei Jahren freuen wir uns auf Sponsoren, die den Lauf und unsere Arbeit unterstützen, und auf viele Aktive, die beim Laufen auf einer schönen Strecke rund um den Märchensee im Sahlkamp Gutes tun.“

Prof. Dr. Eckart Güldenberg, Sprecher der Treuhand-Stiftung Ein Zuhause betont: „Dieser Benefiz-Lauf ist eine gute Möglichkeit, um auf die Situation der rund 4500 Mitbürgerinnen und Mitbürger aufmerksam zu machen, die in Hannover auf der Straße, in Notunterkünften, in stationären Einrichtungen oder in prekären Verhältnissen leben.“ Andreas Sonnenberg, Treuhänder der Stiftung Ein Zuhause, ergänzt: „Wir hoffen, dass wir über den Stiftungs-Lauf viele Menschen erreichen, die unsere Ideen und Ziele unterstützen.“

Für den Benefizlauf im Sahlkamp haben die Stiftungsaktiven großzügige Unterstützung gewinnen können von Gerschau.Kroth.Werbeagentur, Sparkasse Hannover, Hannoversche Volksbank, Druckerei und Werbeagentur Bodenstedt, hanova, Griechisches Restaurant 99+4 und Hotel Auszeit in Isernhagen. Die Schirmherrschaft für den Lauf hat Bezirksbürgermeister Harry Grunenberg übernommen. Alle Infos zum Stiftungs-Lauf auf www.stadtteilstiftung.de und www.stiftung-einzuhause.de.

Informationen zu den beiden Stiftungen:

Die 2004 gegründete Stadtteilstiftung Sahlkamp-Vahrenheide ist Deutschlands erste Stadtteilstiftung. Sie fördert ausschließlich Projekte in den hannoverschen Stadtteilen Sahlkamp und Vahrenheide. Erziehung, Bildung und Soziales – das sind die Bereiche, in die die Stadtteilstiftung Zinserlöse aus dem Stiftungskapital und auch Spenden gibt, um Initiativen und Einrichtungen für Kinder, Familien und ältere Menschen zu unterstützen.

Die 2018 gegründete Treuhand-Stiftung "Ein Zuhause" leistet einen Beitrag zur Schaffung von zusätzlichem Wohnraum für Wohnungslose. Erstes Projekt ist der Bau von fünfzehn Wohnungen in Hannover-Vahrenwald, die an Obdachlose vermietet werden. Damit wird eine stabile Basis geschaffen, von der aus andere Probleme wie Schulden, Sucht, Krankheiten oder Arbeitslosigkeit durch individuelle Hilfen angegangen werden können. Die Stiftung ist eingebunden in ein Netzwerk bewährter sozialer Dienstleister. Dazu gehören die Soziale Wohnraumhilfe gGmbH und die Dachstiftung Diakonie als ihre Stifter sowie der gemeinnützige Verein Werkheim als Treuhänder.

Projekt des Jahres 2019

 

Die Stadtteilstiftung Sahlkamp-Vahrenheide hat entschieden: Das „Projekt des Jahres 2019“ heißt „Bildung (er)leben“ – ein Kooperationsprojekt des NaDu-Kinderhauses, der Grundschule Hägewiesen und des Pro Beruf-Bildungsladens im Sahlkamp. Über die Auszeichnung, die mit einer finanziellen Förderung von 4000 Euro verknüpft ist, freuen sich (v.l.n.r.): Stiftungsvorstand Hans-Jürgen Jeroschewski, Bildungsladen-Mitarbeiterin Nele Wasgihen, Berfin, Tefide und Burak – alle drei sind NaDu-Sprecher und wurden im August im Kinderparlament gewählt – sowie Wilm Janssen, Stellvertretender Stiftungsratsvorsitzender, Insa Prätsch, Pädagogische Leiterin des NaDu-Kinderhauses, Stiftungsvorstandsvorsitzende Ursula Schroers, Stiftungsvorstandsmitglied Frank Schweitzer und Stiftungsratsmitglied Christian Bodenstedt (Foto: Andreas Bodamer-Harig)

Projekt des Jahres 2019

4000 Euro Preisgeld winken: Sichtlich erfreut eröffnen den Wettbewerb „Projekt des Jahres 2019“ der Stadtteilstiftung Sahlkamp-Vahrenheide (v.l.n.r.): Stiftungsratsmitglied Christian Bodenstedt, Vorstandsmitglied Frank Schweitzer, MdB Kerstin Tack, Schirmfrau der Stadtteilstiftung, sowie Hannelore Keßler, Stiftungsratsmitglieder Gesine Grimm und Wilm Janssen, Stiftungsvorstand Ursula Schroers und Bezirksbürgermeister Harry Grunenberg, der sich im Stiftungsrat engagiert (Foto: Andreas Bodamer-Harig)

 

Stadtteilstiftung startet 3. Wettbewerb „Projekt des Jahres“

Soziale Projekte können 4000 Euro gewinnen

 

Nah dran an den Einrichtungen und Projekten in den beiden Stadtteilen Sahlkamp und Vahrenheide ist die Stadtteilstiftung bereits seit ihrer Gründung vor mehr als dreizehn Jahren. Das war und ist stets eines der Ziele der Stiftung: Sie kennt die für die Menschen wichtige Arbeit und damit die finanziellen Nöte vieler Einrichtungen für Kinder, Jugendliche, Familien und Senioren. Für eine kleine Stiftung ist deshalb die Unterstützung sozialer Arbeit mit dem Wettbewerb „Projekt des Jahres“ ein besonderer Schritt. Die Stadtteilstiftung Sahlkamp-Vahrenheide lobt nun zum dritten Mal über das „Projekt des Jahres 2019“ einen 4000-Euro-Preis aus.

„Soziale und kulturelle Einrichtungen und Projekte, die in unseren beiden Stadtteilen Sahlkamp und Vahrenheide aktiv sind, können an dem Wettbewerb teilnehmen“, erläutert Vorstandsvorsitzende Ursula Schroers, „unsere Entscheidung zur Vergabe des Preises ist unabhängig davon, ob es sich um ein neues Projekt handelt oder um ein Projekt aus der laufenden pädagogischen Arbeit einer Einrichtung.“ Der Aufwand für Einrichtungen zur Teilnahme am Wettbewerb ist bewusst sehr gering gehalten, denn es gibt lediglich drei wesentliche Kriterien für die Bewertung der eingereichten Projekte. Die Originalität und Aussagekraft des Wettbewerbsbeitrags wird genauso beurteilt wie der Bezug zum Stadtteil. Außerdem erwartet die Stiftung Angaben darüber, wofür die Mittel eingesetzt werden sollen.

Von Anfang Juni bis Ende Oktober 2018 können die Projektvorschläge bei der Stiftung eingereicht werden. Kerstin Tack, Schirmfrau der Stadtteilstiftung und Bundestagsabgeordnete, gibt die Jury-Entscheidung über das „Projekt des Jahres 2019“ in einer öffentlichen Veranstaltung am Donnerstag, 13. Dezember um 18 Uhr im Kulturtreff Vahrenheide (Wartburgstraße 10) bekannt. Die Veranstaltung markiert den 14. Stiftungsgeburtstag, denn am 14. Dezember 2004 gründeten dreiunddreißig Stifterinnen und Stifter Deutschlands erste Stadtteilstiftung. Das von der Stiftung ausgewählte Projekt erhält im Jahr 2019 eine Garantiesumme von 4000 Euro zur Durchführung seiner Aktivitäten. Darüber hinaus wird die Stadtteilstiftung das „Projekt des Jahres 2019“ in seiner Öffentlichkeitsarbeit unterstützen.

Die Gewinnerin des Preisgeldes für das laufende Jahr 2018 ist die Integrierte Gesamtschule (IGS) Vahrenheide/Sahlkamp mit ihrem Projekt „Volle Möhre“. Dieses Schulprojekt wird mit fachlicher Unterstützung des Vereins „Ackerdemia“ auf dem Schulgelände der IGS realisiert.

Nadin Polat, Stammlehrerin in der Klasse 5 c, betonte bei der öffentlichen Bekanntgabe des Gewinner-Projekts: „Mit dem Preisgeld legen wir seit ein paar Monaten einen gut einhundertzwanzig Quadratmeter großen Schulgarten an und schaffen Gartengeräte an.“ Schirmfrau Tack hob bei der Preisverleihung hervor: „Dieses tolle Projekt hat unsere Stadtteilstiftung deshalb überzeugt, weil hier ein Schulgarten in einem ganzheitlichen Prozess ökologisch begleitet wird. Dies wird dem pädagogischen Anspruch gerecht, Kindern und Jugendlichen die Zusammenhänge von Gemüseanbau und gesunder Ernährung erlebbar zu machen und voller Spaß zu vermitteln.“

Mehr Informationen über die Arbeit der Stadtteilstiftung, zum Wettbewerb „Projekt des Jahres 2019“ und über die Möglichkeiten zur Unterstützung der Stiftungsarbeit gibt es hier im Info-Flyer sowie bei Ursula Schroers unter Telefon 6467-4300.

Zum Artikel im Stadtanzeiger 7.6.2018

 

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