PM zum 2. Hannoverschen Stiftungs-Lauf 


Aktive Läufer und Vertreter der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung sowie der Stadtteilstiftung Sahlkamp-Vahrenheide kurz vor dem Start des „2. Hannoverschen Stiftungs-Laufs“ am 20. Oktober (Foto: Marlene Kemper)
 

Sozial Aktive und Läufer engagieren sich

Der doppelte Nutzen des 2. Hannoverschen Stiftungs-Laufes zahlt sich in Fitness und Barem aus

Der 2. Hannoversche Stiftungs-Lauf ist ein großer Erfolg. 71 Läufer nahmen am 20. Oktober daran teil. Sie erliefen in 874 Runden gemeinsam 8000 Euro. Zu diesem Rundengeld kommen die Beträge hinzu, die von Firmen, Gewerbetreibenden und Banken gespendet wurden, darunter Rossmann, W. Peter Schäfer GmbH, hanova, Gerschau.Kroth.Werbeagentur, Hannoversche Volksbank, StadtUmBau Jarnot und Sparkasse Hannover. Insgesamt erzielte der Stiftungs-Lauf einen Erlös von 11000 Euro.

So funktionierte der Stiftungs-Lauf: Die Läufer starteten am Stadtteilbauernhof und liefen, solange sie wollten und die Beine sie trugen. Die Laufstrecke war in Runden angelegt, so dass die Läufer nach 1,2 km am Startpunkt vorbeikamen. Dort wurden ihre absolvierten Runden gezählt. Von Bedeutung ist ausschließlich die Anzahl der gelaufenen Runden, denn pro Runde erliefen die Teilnehmenden Spendenbeträge. Hierzu hatten fast alle Läufer eine Laufpatenschaft gefunden.

Den Rundenrekord des Laufes erreichten mit sechsundzwanzig Runden gleich zwei Läufer. Einer von ihnen ist Malte Sahling, 32 Jahre alt und regelmäßiger Läufer. Er konnte mit Hilfe seiner Laufpaten 260 Euro für soziale Projekte der Stiftungen generieren.

Teilgenommen hatten sechs Jugendliche aus dem Johanniter-Flüchtlingswohnheim Vahrenheide. Zusammen liefen sie über hundert Kilometer. Einrichtungsleiter Florian Walther betont: „Wir sind Teil des Stadtteils und haben so eine wunderbare Möglichkeit auch am Stadtteilleben teilzunehmen. Unsere Bewohner nutzen den Lauf, um etwas zurückzugeben.“ Engagierte Menschen hatten für die Jugendlichen Laufpatenschaften übernommen – zusammen erliefen sie 1040 Euro. Für ihre Patenschaften sorgten unter anderem MdB Kerstin Tack, zugleich Schirmfrau der Stadtteilstiftung, Martina Raab, Ursula Schroers, Wilm Janssen und Harry Grunenberg. Der Kids Club Vahrenheide und die Evangelisch Freikirchliche Gemeinde in der Walderseestraße motivierten die jungen Läufer zusätzlich mit einer Spendensammlung in Höhe von 384 Euro, die sie im Diakonie-Gottesdienst organisierten.

Bei gutem Laufwetter und bester Laune besticht der zauberhafte Märchensee als Zentrum der Laufstrecke. Ursula Schroers, Vorstandsvorsitzende der Stadtteilstiftung, findet: „Es war ein toller Lauftag mit vielen engagierten Läufern. Und es hat richtig Spaß gemacht.“ Bezirksbürgermeister Harry Grunenberg lobt den Lauf: „Die Veranstaltung der beiden Stiftungen ist für den Stadtteil ein sichtbares und außergewöhnliches Event. Die gute Stimmung der Veranstalter hat sich auf die Teilnehmer übertragen, man spürt die gute Laune.“

Mit zur guten Laune trug bei, dass das griechische Restaurant „99+4“ einen riesigen Topf mit Brokkolisuppe und das „Hotel Auszeit“ in Isernhagen Erfrischungsgetränke für alle Teilnehmenden zur Verfügung stellten. Darüber hinaus versorgte die Johanniter Unfall-Hilfe alle Läufer mit Obst. Kinder, die ihre Eltern zum Lauf begleiteten, konnten während der Veranstaltung zusammen mit Hannah Baeßmann-Scholz, pädagogische Mitarbeiterin auf dem Stadtteilbauernhof, bei der spannenden Tierfütterung mitmachen.

Der diesjährige Erlös von 11000 Euro geht in voller Höhe an die beiden Stiftungen „Deutsche Stiftung Weltbevölkerung“ und „Stadtteilstiftung Sahlkamp-Vahrenheide“. Beide setzen sich für soziale Projekte ein. Die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung ist eine international tätige Entwicklungsorganisation. Die Stadtteilstiftung unterstützt regionale Projekte in den Stadtteilen Sahlkamp und Vahrenheide. Knut Gerschau, Vorsitzender der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung, resümiert: „Das Tolle an diesem Lauf ist, dass man nicht nur sich selbst etwas Gutes tut, sondern auch anderen. Jede einzelne Runde bringt Spenden für Projekte hier in Hannover und in der ganzen Welt.“

Der Hannoversche Stiftungs-Lauf war in diesem Jahr erstmals Teil einer größeren Veranstaltungsreihe, der sogenannten „Welfare Laufserie“. Er bildet den Abschluss von acht Läufen in 2018. Insa Krey, zweite Vorsitzende des Vereins „Welfare Freundinnen und Freunde“, berichtet: „Unsere acht Benefiz- und Sozialläufe bilden eine bunte Laufmischung für alle Läufer in und um Hannover. Die meisten Läufe sind inklusiv und offen für alle Teilnehmenden.“ Die Welfare Laufserie gibt es seit 2011. In diesem Jahr wurden verschiedenste Läufe ausgerichtet. Diese reichten von Umrundungen eines Sportplatzes über Fünf- und Zehn-Kilometer-Läufe bis hin zu einem Marathon in Etappen. „Die Welfare Laufserie zeichnet sich dadurch aus, dass es um das gemeinsame Laufen für den guten Zweck geht und nicht um Zeiten und Podestplätze“, betont Krey. An der jährlichen Verlosung der Welfare Laufserie durfte teilnehmen, wer fünf Läufe aus der Serie absolviert hatte. Hauptgewinn war eine Laufreise nach Malta.

Fragen zur PM beantworten gern:

Ursula Schroers, Tel. 0511-6467-4300

Andreas Bodamer-Harig, Tel. 0163-9777769

Gewinnen für den guten Zweck

Stadtanzeiger vom 18.10.2018

Stiftungs-Lotterie 2018


Die Stiftungsaktiven Ursula Schroers (hinten, 2. v. r.), Afra Gamoori (hinten, 3. v. r.), Wilm Janssen (hinten, 4. v. r.) und Bezirksbürgermeister Harry Grunenberg (hinten, 8. v. r.) werben für die Stiftungs-Lotterie 2018. Unterstützt werden sie von der Klasse 6 c, die sich über ihr gelungenes Projekt „Volle Möhre“ freut.

 

Mitmachen! Gewinnen! Helfen!

Soziallotterie mit hoher Gewinnchance

 

Endlich läuft sie wieder: Die große gemeinnützige Stiftungslotterie im Stadtbezirk Bothfeld-Vahrenheide. Veranstalter ist die Stadtteilstiftung Sahlkamp-Vahrenheide in Kooperation mit der St. Nathanael-Stiftung.

Zum achten Mal findet die Lotterie unter dem Motto „Mitmachen! Gewinnen! Helfen!“ statt. In den nächsten drei Monaten versorgt sie alle Spielfreudigen mit Losen. Dabei geht es nicht nur um das persönliche Glück, sondern vor allem um die Unterstützung sozialer Projekte. Denn der Erlös der Lotterie kommt in voller Höhe zwei sozialen Projekten im Stadtbezirk zugute. Dieses Jahr profitieren das Kinder- und Jugendprojekt der St. Nathanael-Stiftung in Bothfeld und das Projekt „Volle Möhre“ der IGS Sahlkamp/Vahrenheide. Letzteres wählte die Stadtteilstiftung zum „Projekt des Jahres 2018“. Hinter dem Projekt „Volle Möhre“ verbirgt sich ein ansehnliches Gemüsebeet der IGS Sahlkamp/Vahrenheide. Die jetzige Klasse 6c installierte das Beet im letzten Jahr und bewirtschaftet es nun gemeinschaftlich. Unterstützung erhalten die Schüler und ihre beiden Lehrerinnen Birgit Ahrens und Nadin Polat von dem Berliner Verein „GemüseAckerdemie“. Getreu dem Motto „Grün is great“ pflanzt die Klasse Kartoffeln, Bohnen, Radieschen, Grünkohl, Kürbis, Tomaten, Mais und allerlei weiteres Gemüse. „Wir verbringen jede Woche mindestens zwei Stunden auf unserem Acker“, erzählt Lehrerin Nadin Polat. Das geerntete Gemüse dürfen die Schüler mit nach Hause nehmen. Darüber freuen sich die Eltern, denn das vielfältige Gemüse erweitert den Speiseplan der Familien. Oft müssen die Schüler im wahrsten Sinne des Wortes „auslosen“, wer welches Gemüse mit nach Hause nehmen darf. Die Begeisterung der jungen Gärtner geht soweit, dass sie sogar in den Sommerferien in die Schule kamen, um ihre Pflanzen zu gießen. „Wir sind der Stadtteilstiftung und der Gesundheitskasse AOK sehr dankbar für die finanzielle Unterstützung, denn nur so war es uns möglich, Ackergeräte wie Grubber, Harken, Spaten und Gießkannen für die Klasse zu kaufen. Außerdem erhalten wir Lehrerinnen regelmäßig Fortbildungen durch die Ackerdemie“, berichtet Klassenlehrerin Birgit Ahrens. Schulleiter Jörg Kleinholz-Mewes findet: „Unser kleiner Schulgarten ist ein pädagogisch wertvolles Projekt, das bei allen hervorragend ankommt.“ Auch Stiftungsratsvorsitzende Afra Gamoori betont: „Ich finde es toll, dass es dieses Projekt gibt, da es wichtig ist, Kindern Gartenarbeit zu ermöglichen. Zuhause haben die wenigsten Kinder Gelegenheit dazu.“

Die Organisatoren nennen ihre Lotterie liebevoll „Soziallotterie“, da alle Beteiligten gewinnen: Käufer, Stiftung und soziale Projekte wie „Volle Möhre“. Das Besondere an dieser Lotterie ist, dass die Gewinnchancen extrem hoch sind. Denn selbst wenn alle 7000 Lose verkauft werden, gewinnt jedes vierzigste Los einen Preis. Insgesamt gibt es 177 attraktive Preise im Wert von über 6300 Euro zu gewinnen. Hauptgewinn ist ein Reise-Gutschein über 1000 Euro. „Die Lotterie ist ein Highlight im Veranstaltungskalender der Stiftung. Mitmachen lohnt sich“, beteuert Ursula Schroers, Vorstandsvorsitzende der Stadtteilstiftung.

Interessierte können bis zum 13. Dezember Lose kaufen. Verkaufsstellen sind beispielsweise das FairKauf-Haus (Limburgstraße 1) in der Innenstadt, die St. Nathanael-Gemeinde (Einsteinstr. 45) in Bothfeld, die Sahlkamp-Apotheke (Elmstraße 14), der Kulturtreff Vahrenheide (Wartburgstraße 10) und viele mehr. Ein Los kostet einen Euro, sechs Lose nur fünf Euro. Die Auslosung aller Gewinne findet am 13. Dezember ab 17 Uhr in einer öffentlichen Veranstaltung im Kulturtreff Vahrenheide statt, der Eintritt ist frei. Während dieser Veranstaltung wird MdB Kerstin Tack, Schirmfrau der Stadtteilstiftung, den Namen des Projekts bekanntgeben, das den Wettbewerb „Projekt des Jahres 2019“ gewinnt.

Hier geht es zum Handzettel mit Infos zur Stiftungs-Lotterie-2018 mit den Lotterie-Infos und hier zur Lotterie-Gewinnliste 2018.

 

 

2. Hannoverscher Stiftungs-Lauf am 20.10.2018 


Sie werben für die Teilnahme am „2. Hannoverschen Stiftungs-Lauf“ (v.l.n.r.): Stadtteilbauernhof-Mitarbeiterin Jana Dernedde mit Esel Hansi, Ursula Schroers, Vorstandsvorsitzende der Stadtteilstiftung Sahlkamp-Vahrenheide, Knut Gerschau, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung, Stiftungsratsmitglieder Wilm Janssen und Christian Bodenstedt von der Stadtteilstiftung, Marlene Kemper, Praktikantin der Sozialarbeit im Quartiersmanagement Sahlkamp-Mitte sowie Bezirksbürgermeister Harry Grunenberg, der sich im Stiftungsrat der Stadtteilstiftung engagiert. (Foto: Andreas Bodamer-Harig)
 

Runter vom Sofa –
Mitmachen beim „2. Hannoverschen Stiftungs-Lauf“

Erlös geht an Deutsche Stiftung Weltbevölkerung und Stadtteilstiftung Sahlkamp-Vahrenheide

Ein großer Genuss mit Sonnenschein satt – das war der diesjährige Urlaub ganz gewiss. Jetzt aber müssen die vielen im Urlaub hinzu gekommenen Pfunde wieder abtrainiert werden. Da hilft der „2. Hannoversche Stiftungs-Lauf“ garantiert. Bis zum Lauftag bleiben einige Wochen zum Trainieren. Der Benefiz-Lauf findet am Samstag, 20. Oktober von 10 Uhr bis 13 Uhr rund um den Märchensee in Hannover-Sahlkamp statt. Treffpunkt ist ab 9 Uhr auf dem Stadtteilbauernhof im Sahlkamp im Rumpelstilzchenweg 5. Die Anmeldung erfolgt über das Internet auf stadtteilstiftung.de oder direkt am Lauftag an der Registrierstelle. Die Teilnahmegebühr für Läufer ab vierzehn Jahren beträgt zehn Euro. Diese Startgebühr kommt in voller Höhe der Stadtteilstiftung Sahlkamp-Vahrenheide und der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung zugute. Der Lauf hat einen Mehrwert: Die Läufer können Laufpaten gewinnen, die „ihren“ Läufer für jede gelaufene Runde mit einem selbst gewählten Betrag zugunsten der beiden Stiftungen unterstützen. Kinder von Teilnehmenden im Alter von sieben bis vierzehn Jahren können während des Laufs betreut werden. Denn das Personal des Stadtteilbauernhofs bietet ihnen ein unterhaltsames Programm.

Nach dem Erfolg des ersten Hannoverschen Stiftungs-Laufs im Oktober 2017 mit einem Spendenergebnis von mehr als 11000 Euro war für die Veranstalter Stadtteilstiftung Sahlkamp-Vahrenheide und Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSW) schnell klar, dass es eine Fortsetzung geben wird. Das Besondere in diesem Jahr: Der „2. Hannoversche Stiftungs-Lauf“ findet als letzter von acht Läufen im Rahmen der „Welfare-Laufserie“ statt. Am Ende des Stiftungs-Laufs veranstalten die Welfare-Lauf-Organisatoren eine Verlosung, an der alle diejenigen teilnehmen können, die mindestens fünf der acht Welfare-Läufe absolviert haben. Mehr Infos zu den Welfare-Läufen gibt es im Internet auf welfare-laufserie.de.

„Laufen auf einer schönen Strecke rund um den Märchensee und dabei Gutes tun, das ist einfach klasse“, findet Ursula Schroers, Vorstandsvorsitzende der Stadtteilstiftung und selbst aktive Läuferin. „Es spornt sicherlich an, so viele Runden wie möglich zu absolvieren“, erklärt Afra Gamoori, Stiftungsratsvorsitzende der Stadtteilstiftung, „denn jeder Betrag von Laufpaten hilft uns, soziale Projekte von engagierten Gruppen und Vereinen in Vahrenheide und im Sahlkamp zu unterstützen.“ Wie zum Beispiel das Projekt „Volle Möhre“ der Integrierten Gesamtschule (IGS) Vahrenheide/Sahlkamp. Auf dem Schulgelände hinter der Schule lassen Schüler unter Anleitung das erste große Gemüsebeet entstehen.

Knut Gerschau, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung, betont: „Die Laufaktion ist eine gute Möglichkeit, um auf die Situation der jungen Generation in Entwicklungsländern aufmerksam zu machen. Die Jugendlichen, die ich in den Projekten unserer Stiftung kennengelernt habe, stecken voller Ideen und Hoffnungen für die Zukunft. Wenn diese Zukunft Runde um Runde näher rückt, fühlt sich der anschließende Muskelkater ausnahmsweise sehr gut an.“

Für den Benefizlauf im Oktober haben die Stiftungsaktiven großzügige Unterstützer gewinnen können. Hauptsponsor ist die Dirk Rossmann GmbH. Weitere Förderer sind StadtUmBau Jarnot, Gerschau.Kroth.Werbeagentur, Sparkasse Hannover, Hannoversche Volksbank, Druckerei und Werbeagentur Bodenstedt, hanova, Johanniter-Unfall-Hilfe, W. Peter Schäfer, das Griechische Restaurant 99+4 und das Hotel Auszeit in Isernhagen. Stefan Sawade, Dienststellenleiter des Johanniter-Ortsverbandes Hannover-Leine, betont: „Wir Johanniter sind gern wieder beim Hannoverschen Stiftungs-Lauf dabei und helfen damit Projekten im Sahlkamp, Vahrenheide und der ganzen Welt. Die Bewohner unseres Flüchtlingswohnheims in Vahrenheide trainieren schon fleißig und freuen sich darauf, eine gute Sache zu unterstützen.“ Die Schirmherrschaft für den Lauf hat Oberbürgermeister Stefan Schostok übernommen. Alle Infos zum Stiftungs-Lauf auf www.stadtteilstiftung.de.

Folder "2. Hannoverscher Stiftungs-Lauf"

Projekt des Jahres 2019

4000 Euro Preisgeld winken: Sichtlich erfreut eröffnen den Wettbewerb „Projekt des Jahres 2019“ der Stadtteilstiftung Sahlkamp-Vahrenheide (v.l.n.r.): Stiftungsratsmitglied Christian Bodenstedt, Vorstandsmitglied Frank Schweitzer, MdB Kerstin Tack, Schirmfrau der Stadtteilstiftung, sowie Hannelore Keßler, Stiftungsratsmitglieder Gesine Grimm und Wilm Janssen, Stiftungsvorstand Ursula Schroers und Bezirksbürgermeister Harry Grunenberg, der sich im Stiftungsrat engagiert (Foto: Andreas Bodamer-Harig)

 

Stadtteilstiftung startet 3. Wettbewerb „Projekt des Jahres“

Soziale Projekte können 4000 Euro gewinnen

 

Nah dran an den Einrichtungen und Projekten in den beiden Stadtteilen Sahlkamp und Vahrenheide ist die Stadtteilstiftung bereits seit ihrer Gründung vor mehr als dreizehn Jahren. Das war und ist stets eines der Ziele der Stiftung: Sie kennt die für die Menschen wichtige Arbeit und damit die finanziellen Nöte vieler Einrichtungen für Kinder, Jugendliche, Familien und Senioren. Für eine kleine Stiftung ist deshalb die Unterstützung sozialer Arbeit mit dem Wettbewerb „Projekt des Jahres“ ein besonderer Schritt. Die Stadtteilstiftung Sahlkamp-Vahrenheide lobt nun zum dritten Mal über das „Projekt des Jahres 2019“ einen 4000-Euro-Preis aus.

„Soziale und kulturelle Einrichtungen und Projekte, die in unseren beiden Stadtteilen Sahlkamp und Vahrenheide aktiv sind, können an dem Wettbewerb teilnehmen“, erläutert Vorstandsvorsitzende Ursula Schroers, „unsere Entscheidung zur Vergabe des Preises ist unabhängig davon, ob es sich um ein neues Projekt handelt oder um ein Projekt aus der laufenden pädagogischen Arbeit einer Einrichtung.“ Der Aufwand für Einrichtungen zur Teilnahme am Wettbewerb ist bewusst sehr gering gehalten, denn es gibt lediglich drei wesentliche Kriterien für die Bewertung der eingereichten Projekte. Die Originalität und Aussagekraft des Wettbewerbsbeitrags wird genauso beurteilt wie der Bezug zum Stadtteil. Außerdem erwartet die Stiftung Angaben darüber, wofür die Mittel eingesetzt werden sollen.

Von Anfang Juni bis Ende Oktober 2018 können die Projektvorschläge bei der Stiftung eingereicht werden. Kerstin Tack, Schirmfrau der Stadtteilstiftung und Bundestagsabgeordnete, gibt die Jury-Entscheidung über das „Projekt des Jahres 2019“ in einer öffentlichen Veranstaltung am Donnerstag, 13. Dezember um 18 Uhr im Kulturtreff Vahrenheide (Wartburgstraße 10) bekannt. Die Veranstaltung markiert den 14. Stiftungsgeburtstag, denn am 14. Dezember 2004 gründeten dreiunddreißig Stifterinnen und Stifter Deutschlands erste Stadtteilstiftung. Das von der Stiftung ausgewählte Projekt erhält im Jahr 2019 eine Garantiesumme von 4000 Euro zur Durchführung seiner Aktivitäten. Darüber hinaus wird die Stadtteilstiftung das „Projekt des Jahres 2019“ in seiner Öffentlichkeitsarbeit unterstützen.

Die Gewinnerin des Preisgeldes für das laufende Jahr 2018 ist die Integrierte Gesamtschule (IGS) Vahrenheide/Sahlkamp mit ihrem Projekt „Volle Möhre“. Dieses Schulprojekt wird mit fachlicher Unterstützung des Vereins „Ackerdemia“ auf dem Schulgelände der IGS realisiert.

Nadin Polat, Stammlehrerin in der Klasse 5 c, betonte bei der öffentlichen Bekanntgabe des Gewinner-Projekts: „Mit dem Preisgeld legen wir seit ein paar Monaten einen gut einhundertzwanzig Quadratmeter großen Schulgarten an und schaffen Gartengeräte an.“ Schirmfrau Tack hob bei der Preisverleihung hervor: „Dieses tolle Projekt hat unsere Stadtteilstiftung deshalb überzeugt, weil hier ein Schulgarten in einem ganzheitlichen Prozess ökologisch begleitet wird. Dies wird dem pädagogischen Anspruch gerecht, Kindern und Jugendlichen die Zusammenhänge von Gemüseanbau und gesunder Ernährung erlebbar zu machen und voller Spaß zu vermitteln.“

Mehr Informationen über die Arbeit der Stadtteilstiftung, zum Wettbewerb „Projekt des Jahres 2019“ und über die Möglichkeiten zur Unterstützung der Stiftungsarbeit gibt es hier im Info-Flyer sowie bei Ursula Schroers unter Telefon 6467-4300.

Zum Artikel im Stadtanzeiger 7.6.2018

 

Newsletter

Wenn Sie aktuelle Informationen über die Stiftung erhalten möchten, können Sie sich hier anmelden. Auch die Abmeldung vom Newsletter ist hier möglich.

Newsletter