Start des Wettbewerbs „Projekt des Jahres 2020“

 


Für Einrichtungen und Projekte im Sahlkamp und in Vahrenheide startet der Wettbewerb „Projekt des Jahres 2020“ – es winken 4000 Euro Preisgeld. Sichtlich erfreut eröffnen den Wettbewerb der Stadtteilstiftung Sahlkamp-Vahrenheide (v.l.n.r.): Vorstandsmitglied Frank Schweitzer, Stiftungsvorstand Ursula Schroers, Stiftungsratsmitglied Hans-Jürgen Jeroschewski, Tabea Düver vom Pro Beruf-Bildungsladen sowie Insa Prätsch vom NaDu-Kinderhaus, Stiftungsratsmitglied Christian Bodenstedt und Stiftungsratsvorsitzende Afra Gamoori (Foto: Simon Slipek)

 

Pressemitteilung vom 26.06.2019

 

 

Stadtteilstiftung startet 4. Wettbewerb „Projekt des Jahres“

Soziale Projekte können 4000 Euro gewinnen

Die Stadtteilstiftung Sahlkamp-Vahrenheide lobt zum vierten Mal über das „Projekt des Jahres“ einen 4000-Euro-Preis aus. Denn im Sahlkamp und in Vahrenheide gibt es zahlreiche gute Ideen, wie das Zusammenleben der Menschen aus verschiedenen Kulturen verbessert werden kann. Doch oftmals fehlt es den Projekten an Geld, diese Ideen in die Praxis umzusetzen. Hier setzt der Wettbewerb „Projekt des Jahres 2020“ der Stadtteilstiftung Sahlkamp-Vahrenheide an. Die Stiftung kennt die wichtige Arbeit und damit die finanziellen Nöte vieler Einrichtungen für Kinder, Jugendliche, Familien und Senioren. Für eine kleine Stiftung ist deshalb die Unterstützung sozialer Arbeit mit dem Wettbewerb „Projekt des Jahres“ ein besonderer Schritt.

„Soziale und kulturelle Einrichtungen und Projekte, die in unseren beiden Stadtteilen Sahlkamp und Vahrenheide aktiv sind, können sich bewerben“, erläutert Vorstandsvorsitzende Ursula Schroers, „unsere Entscheidung zur Vergabe des Preises ist unabhängig davon, ob es sich um ein neues Projekt handelt oder um ein Projekt aus der laufenden pädagogischen Arbeit einer Einrichtung.“ Der Aufwand für Einrichtungen zur Teilnahme am Wettbewerb ist sehr gering, denn es gibt lediglich drei Kriterien für die Bewertung der eingereichten Projekte. Die Originalität und Aussagekraft des Wettbewerbsbeitrags wird genauso beurteilt wie der Bezug zum Stadtteil. Außerdem erwartet die Stiftung Angaben darüber, wofür die Mittel eingesetzt werden sollen.

Von Juni bis Ende Oktober können die Projektvorschläge bei der Stiftung eingereicht werden. Die Jury gibt ihre Entscheidung über das „Projekt des Jahres 2020“ in einer öffentlichen Veranstaltung am Mittwoch, 11. Dezember um 18 Uhr im Kulturtreff Vahrenheide (Wartburgstraße 10) bekannt. Die Veranstaltung markiert den 15. Stiftungsgeburtstag, denn im Dezember 2004 gründeten 33 Stifterinnen und Stifter Deutschlands erste Stadtteilstiftung. Das von der Stiftung ausgewählte Projekt erhält im Jahr 2020 eine Garantiesumme von 4000 Euro zur Durchführung seiner Aktivitäten. Darüber hinaus wird die Stadtteilstiftung das „Projekt des Jahres 2020“ in seiner Öffentlichkeitsarbeit unterstützen.

Der Gewinner des Preisgeldes für das laufende Jahr 2019 ist das NaDu-Kinderhaus im Sahlkamp. An dessen pädagogischen Kooperationsprojekt „Bildung (er)leben“ beteiligen sich die Grundschule Hägewiesen und der Pro Beruf-Bildungsladen. In diesem Projekt bekommen Kinder wöchentliche Nachhilfe und Lernangebote. Eine Honorarkraft unterstützt die Kinder, meist Schüler der Grundschule Hägewiesen, bei den Hausaufgaben und dem Lernen für Klassenarbeiten. Daneben gibt es Informationsabende für Eltern, Großeltern und Kinder.

„Wir hoffen, dass sich viele Einrichtungen und Initiativen am Wettbewerb beteiligen“, meint Wilm Janssen, Stellvertretender Stiftungsratsvorsitzender, „denn es lohnt sich für alle – am meisten jedoch für diejenigen, die von der Arbeit des Gewinnerprojekts profitieren werden, nämlich die Kinder, Jugendlichen, Familien oder Senioren.“

Hier geht es zum Flyer.

3. Hannoverscher Stiftungs-Lauf am 19. Oktober


Sie werben für die Teilnahme am „3. Hannoverschen Stiftungs-Lauf“ (v.l.n.r.): Christian Bodenstedt von der Stadtteilstiftung Sahlkamp-Vahrenheide, Andreas Sonnenberg, Treuhänder der Stiftung Ein Zuhause, Anette Schiemann, 2. Vorsitzende des Vereins „Welfare Freundinnen und Freunde“, Bezirksbürgermeister Harry Grunenberg, der sich im Stiftungsrat der Stadtteilstiftung engagiert, Ursula Schroers, Vorstandsvorsitzende der Stadtteilstiftung Sahlkamp-Vahrenheide, Kerstin Tack, Schirmfrau der Stadtteilstiftung sowie Hanna Ahrens vom Stadtteilbauernhof Sahlkamp mit Esel Fridolin (Foto: Andreas Bodamer-Harig)

Hier geht's zum Info-Flyer für den 3. Hannoverschen Stiftungs-Lauf.

Schul-Stiftungs-Spendenlauf

Schirmherr des Spendenlaufs und Bezirksbürgermeister Harry Grunenberg begrüßt die 450 Schüler der drei Schulen aus den Stadtteilen Vahrenheide, Sahlkamp und Bothfeld
Foto: Simon Slipek – LHH

 

Startfoto


Kurz vor Beginn des Spendenlaufs sammeln sich die Schüler, die Lehrer und die Paten für ein Startfoto und anschließend laufen die Schüler die Strecke rund um den Stadtteilbauernhof
Foto: Simon Slipek – LHH

 

Kinder laufen Strecke bei schönem Wetter

 

Das Wetter war perfekt beim 16. Schul-Stiftungs-Spendenlauf rund um den Stadtteilbauernhof. Die Stimmung bei den etwa 450 hochmotivierten Schülern, den hervorragend mitwirkenden Lehrern und den Laufpaten war einfach toll. Das lag natürlich auch daran, dass die Erwachsenen die Kinder wie immer bei diesem Event in den Laufpausen mit Obst, Gemüse und erfrischendem Wasser versorgt haben. Spendabel zeigten sich hier wieder die drei Lebensmittelmärkte REWE-Markt Holzwiesen, EDEKA Center Wucherpfennig aus Bothfeld und der REWE-Markt Kubinski oHG in der Elmstraße. Nur deshalb konnten die Schüler am 23. Mai im Sahlkamp durchhalten und so viele Runden laufen.

Nach einer kurzen Begrüßung durch Harry Grunenberg, dem Bezirksbürgermeister und Schirmherr des Spendenlaufs, der Stiftungsvorstandsvorsitzenden Ursula Schroers und Angelika Bergmann, der Mitarbeiterin des Stadtteilbauernhofs, ging es für die Schüler auf die Laufpiste. Es liefen diesmal die Grundschule Tegelweg mit 14 Klassen aus vier Jahrgängen, die IGS Bothfeld mit 4 Klassen des 5. Jahrgangs und die IGS Vahrenheide/Sahlkamp mit 2 Klassen aus dem 6. Jahrgang mit.

Wie in jedem Jahr hatten die Schüler drei Stunden Zeit, die 750 Meter langen Runden rund um den Bauernhof zu drehen – inklusive Laufpausen, in denen sie sich stärken konnten. Im Vordergrund der Veranstaltung stand natürlich der Spaß an Bewegung und das gemeinsame Ziel jeder Klasse, möglichst viele Runden zu laufen. Denn mit jeder Runde wächst der Spendenbetrag, den die Klassen für sich und für die Stadtteilstiftung „einlaufen“. Und obwohl die Laufaktion keinen Wettbewerb zwischen den Kindern sein soll, hatten viele Kinder sogar einen zweiten Laufzettel begonnen - sie sind also mehr als zwanzig Runden gelaufen!

Die Vorsitzende der Stiftung Ursula Schroers – die in diesem Jahr ausnahmsweise nicht mitgelaufen ist – war begeistert: „Unglaublich, wie sehr die Kinder mitmachen und mit ihrem sportlichen Einsatz unterstützen sie ihre Schule und unsere Stiftung. Wir bedanken uns herzlich bei allen für ihren tollen Einsatz.“

„Auch diesmal hat die Stadtteilstiftung wieder private Unterstützer und Unterstützer aus den Bereichen Wirtschaft und Politik gewinnen können. Sie alle haben knapp 2000 Euro als Patenunterstützung für die 20 Schulkassen gegeben“, so Harry Rothmann von der Gemeinwesenarbeit Sahlkamp. Klassenpaten sind u.a. die Schirmfrau der Stadtteilstiftung und Bundestagsabgeordnete Kerstin Tack und der Schirmherr des Spendenlaufs, der Bezirksbürgermeister Harry Grunenberg. Weitere Unterstützer sind die Wohnungsgesellschaft hanova Wohnen GmbH und Wohnungsgenossenschaft Vahrenheide/Sahlkamp e.G., die Kinder-und Jugendärzte Dr. Meyer-Stolz, Dr. Krupp und Dr. King, der Kulturtreff Vahrenheide, die Sparkasse Hannover und vom GewerbemanagementNORD - Wolfgang Jarnot. Aus der Politik unterstützen in diesem Jahr der Ministerpräsident Stephan Weil, der Bundestagsabgeordnete Seven-Christian Kindler, der Ratsherr Florian Spiegelhauer, der Stellvertretende Bezirksbürgermeister Lutz-Rainer Hölscher, sowie die Fraktionen Bündnis 90-DieGrünen, CDU und SPD aus dem Stadtbezirk Bothfeld-Vahrenheide. Natürlich haben auch Privatpersonen wie Ursula Schroers, Anja Rohn, Bodo Mierswa, Horst Fiedler und Martina Raab ihren Anteil zur Unterstützung der Läufer und der Stiftung hinzugetan.

Zu den Patenspenden der Klassenpaten kommen jetzt noch die privaten Laufpaten – Omas, Opas, Tanten, Onkel, Eltern und Nachbarn dazu, die sich die Schüler selbst gesucht haben. Noch vor den Sommerferien soll die Gesamtsumme der Patenbeteiligung für den Lauf feststehen.

Die Laufspenden werden zur Hälfte an die Schulen verteilt, die andere Hälfte geht an die Stadtteilstiftung, die ihren Anteil als Förderung für Projekte vergibt. Dabei handelt es sich ausschließlich um Projekte in den Förderbereichen Bildung, Erziehung und Soziales. Mehr Infos zur Stadtteilstiftung im Internet auf www.stadtteilstiftung.de

Zwei Stiftungen bereiten den
„3. Hannoverschen Stiftungs-Lauf“ vor

Erlös geht an Stiftung Ein Zuhause und Stadtteilstiftung Sahlkamp-Vahrenheide

Dieser Termin wird sicherlich einen festen Platz im Kalender vieler am Laufen interessierter Aktiver bekommen: Am Samstag, 19. Oktober, veranstalten die Stadtteilstiftung Sahlkamp-Vahrenheide und die vor wenigen Monaten gegründete Treuhand-Stiftung „Ein Zuhause“ den „3. Hannoverschen Stiftungs-Lauf“. Der Benefiz-Lauf führt von 10 Uhr bis 13 Uhr auf einem 1,2 Kilometer langen Weg rund um den Märchensee in Hannover-Sahlkamp. Die Anmeldung erfolgt über das Internet auf stadtteilstiftung.de oder direkt am Lauftag ab 9 Uhr an der Registrierstelle im Stadtteilbauernhof Sahlkamp, Rumpelstilzchenweg 5. Die Teilnahmegebühr für Aktive ab vierzehn Jahren beträgt zehn Euro. Diese Startgebühr kommt in voller Höhe der Stadtteilstiftung Sahlkamp-Vahrenheide und der Stiftung Ein Zuhause zugute. Der Lauf hat einen Mehrwert: Die Aktiven können sich Laufpatenschaften suchen, mit deren Hilfe jede gelaufene Runde mit einem Spendenbetrag zugunsten der beiden Stiftungen unterstützt wird. Kinder von Teilnehmenden im Alter von sieben bis vierzehn Jahren können während des Laufs betreut werden. Das pädagogische Personal des Stadtteilbauernhofs bietet ihnen ein unterhaltsames Programm, das mit einer Tierfütterung beginnt.

Wie im Vorjahr findet der 3. Hannoversche Stiftungs-Lauf im Rahmen der „Welfare-Laufserie“ statt, an der sich acht Organisationen für acht gute Zwecke beteiligen. Gewinnen werden alle an den Läufen Teilnehmenden auf jeden Fall – das gute Gefühl, geholfen zu haben. Einem Hospizdienst, den Clinic-Clowns, suchtkranken Menschen, behinderten Kindern, Menschen mit der seltenen Stoffwechselkrankheit Mukoviszidose und der Arbeit von Stiftungen. Außerdem können sich Aktive, die an den Welfare-Läufen teilnehmen, auf ein paar gut gelaunte Tage freuen und über die Aussicht auf einen Preis – vorausgesetzt, sie absolvieren mindestens vier der acht Läufe. Denn beim letzten Lauf, dem Welfare-Lauf am 23. Oktober, gibt es attraktive Preise zu gewinnen: ein Jahres-Abo der Laufzeitschrift Spiridon, einen Massagegutschein vom Therapiezentrum Bennigsen, einen Gutschein für Laufschuhe und eine Laufreise nach Malta inklusive Aufenthalt im Vier-Sterne-Hotel, Flug und dem Start beim dortigen Marathon oder Halbmarathon. Mehr Infos zu allen Welfare-Läufen gibt es im Internet auf welfare-laufserie.de.

Ursula Schroers, Vorstandsvorsitzende der Stadtteilstiftung und selbst aktive Läuferin, blickt optimistisch auf den 3. Hannoverschen Stiftungs-Lauf: „Nach den Erfolgen unserer Stiftungs-Läufe aus den vergangenen zwei Jahren freuen wir uns auf Sponsoren, die den Lauf und unsere Arbeit unterstützen, und auf viele Aktive, die beim Laufen auf einer schönen Strecke rund um den Märchensee im Sahlkamp Gutes tun.“

Prof. Dr. Eckart Güldenberg, Sprecher der Treuhand-Stiftung Ein Zuhause betont: „Dieser Benefiz-Lauf ist eine gute Möglichkeit, um auf die Situation der rund 4500 Mitbürgerinnen und Mitbürger aufmerksam zu machen, die in Hannover auf der Straße, in Notunterkünften, in stationären Einrichtungen oder in prekären Verhältnissen leben.“ Andreas Sonnenberg, Treuhänder der Stiftung Ein Zuhause, ergänzt: „Wir hoffen, dass wir über den Stiftungs-Lauf viele Menschen erreichen, die unsere Ideen und Ziele unterstützen.“

Für den Benefizlauf im Sahlkamp haben die Stiftungsaktiven großzügige Unterstützung gewinnen können von Gerschau.Kroth.Werbeagentur, Sparkasse Hannover, Hannoversche Volksbank, Druckerei und Werbeagentur Bodenstedt, hanova, Griechisches Restaurant 99+4 und Hotel Auszeit in Isernhagen. Die Schirmherrschaft für den Lauf hat Bezirksbürgermeister Harry Grunenberg übernommen. Alle Infos zum Stiftungs-Lauf auf www.stadtteilstiftung.de und www.stiftung-einzuhause.de.

Informationen zu den beiden Stiftungen:

Die 2004 gegründete Stadtteilstiftung Sahlkamp-Vahrenheide ist Deutschlands erste Stadtteilstiftung. Sie fördert ausschließlich Projekte in den hannoverschen Stadtteilen Sahlkamp und Vahrenheide. Erziehung, Bildung und Soziales – das sind die Bereiche, in die die Stadtteilstiftung Zinserlöse aus dem Stiftungskapital und auch Spenden gibt, um Initiativen und Einrichtungen für Kinder, Familien und ältere Menschen zu unterstützen.

Die 2018 gegründete Treuhand-Stiftung "Ein Zuhause" leistet einen Beitrag zur Schaffung von zusätzlichem Wohnraum für Wohnungslose. Erstes Projekt ist der Bau von fünfzehn Wohnungen in Hannover-Vahrenwald, die an Obdachlose vermietet werden. Damit wird eine stabile Basis geschaffen, von der aus andere Probleme wie Schulden, Sucht, Krankheiten oder Arbeitslosigkeit durch individuelle Hilfen angegangen werden können. Die Stiftung ist eingebunden in ein Netzwerk bewährter sozialer Dienstleister. Dazu gehören die Soziale Wohnraumhilfe gGmbH und die Dachstiftung Diakonie als ihre Stifter sowie der gemeinnützige Verein Werkheim als Treuhänder.

Projekt des Jahres 2019

 

Die Stadtteilstiftung Sahlkamp-Vahrenheide hat entschieden: Das „Projekt des Jahres 2019“ heißt „Bildung (er)leben“ – ein Kooperationsprojekt des NaDu-Kinderhauses, der Grundschule Hägewiesen und des Pro Beruf-Bildungsladens im Sahlkamp. Über die Auszeichnung, die mit einer finanziellen Förderung von 4000 Euro verknüpft ist, freuen sich (v.l.n.r.): Stiftungsvorstand Hans-Jürgen Jeroschewski, Bildungsladen-Mitarbeiterin Nele Wasgihen, Berfin, Tefide und Burak – alle drei sind NaDu-Sprecher und wurden im August im Kinderparlament gewählt – sowie Wilm Janssen, Stellvertretender Stiftungsratsvorsitzender, Insa Prätsch, Pädagogische Leiterin des NaDu-Kinderhauses, Stiftungsvorstandsvorsitzende Ursula Schroers, Stiftungsvorstandsmitglied Frank Schweitzer und Stiftungsratsmitglied Christian Bodenstedt (Foto: Andreas Bodamer-Harig)

Projekt des Jahres 2019

4000 Euro Preisgeld winken: Sichtlich erfreut eröffnen den Wettbewerb „Projekt des Jahres 2019“ der Stadtteilstiftung Sahlkamp-Vahrenheide (v.l.n.r.): Stiftungsratsmitglied Christian Bodenstedt, Vorstandsmitglied Frank Schweitzer, MdB Kerstin Tack, Schirmfrau der Stadtteilstiftung, sowie Hannelore Keßler, Stiftungsratsmitglieder Gesine Grimm und Wilm Janssen, Stiftungsvorstand Ursula Schroers und Bezirksbürgermeister Harry Grunenberg, der sich im Stiftungsrat engagiert (Foto: Andreas Bodamer-Harig)

 

Stadtteilstiftung startet 3. Wettbewerb „Projekt des Jahres“

Soziale Projekte können 4000 Euro gewinnen

 

Nah dran an den Einrichtungen und Projekten in den beiden Stadtteilen Sahlkamp und Vahrenheide ist die Stadtteilstiftung bereits seit ihrer Gründung vor mehr als dreizehn Jahren. Das war und ist stets eines der Ziele der Stiftung: Sie kennt die für die Menschen wichtige Arbeit und damit die finanziellen Nöte vieler Einrichtungen für Kinder, Jugendliche, Familien und Senioren. Für eine kleine Stiftung ist deshalb die Unterstützung sozialer Arbeit mit dem Wettbewerb „Projekt des Jahres“ ein besonderer Schritt. Die Stadtteilstiftung Sahlkamp-Vahrenheide lobt nun zum dritten Mal über das „Projekt des Jahres 2019“ einen 4000-Euro-Preis aus.

„Soziale und kulturelle Einrichtungen und Projekte, die in unseren beiden Stadtteilen Sahlkamp und Vahrenheide aktiv sind, können an dem Wettbewerb teilnehmen“, erläutert Vorstandsvorsitzende Ursula Schroers, „unsere Entscheidung zur Vergabe des Preises ist unabhängig davon, ob es sich um ein neues Projekt handelt oder um ein Projekt aus der laufenden pädagogischen Arbeit einer Einrichtung.“ Der Aufwand für Einrichtungen zur Teilnahme am Wettbewerb ist bewusst sehr gering gehalten, denn es gibt lediglich drei wesentliche Kriterien für die Bewertung der eingereichten Projekte. Die Originalität und Aussagekraft des Wettbewerbsbeitrags wird genauso beurteilt wie der Bezug zum Stadtteil. Außerdem erwartet die Stiftung Angaben darüber, wofür die Mittel eingesetzt werden sollen.

Von Anfang Juni bis Ende Oktober 2018 können die Projektvorschläge bei der Stiftung eingereicht werden. Kerstin Tack, Schirmfrau der Stadtteilstiftung und Bundestagsabgeordnete, gibt die Jury-Entscheidung über das „Projekt des Jahres 2019“ in einer öffentlichen Veranstaltung am Donnerstag, 13. Dezember um 18 Uhr im Kulturtreff Vahrenheide (Wartburgstraße 10) bekannt. Die Veranstaltung markiert den 14. Stiftungsgeburtstag, denn am 14. Dezember 2004 gründeten dreiunddreißig Stifterinnen und Stifter Deutschlands erste Stadtteilstiftung. Das von der Stiftung ausgewählte Projekt erhält im Jahr 2019 eine Garantiesumme von 4000 Euro zur Durchführung seiner Aktivitäten. Darüber hinaus wird die Stadtteilstiftung das „Projekt des Jahres 2019“ in seiner Öffentlichkeitsarbeit unterstützen.

Die Gewinnerin des Preisgeldes für das laufende Jahr 2018 ist die Integrierte Gesamtschule (IGS) Vahrenheide/Sahlkamp mit ihrem Projekt „Volle Möhre“. Dieses Schulprojekt wird mit fachlicher Unterstützung des Vereins „Ackerdemia“ auf dem Schulgelände der IGS realisiert.

Nadin Polat, Stammlehrerin in der Klasse 5 c, betonte bei der öffentlichen Bekanntgabe des Gewinner-Projekts: „Mit dem Preisgeld legen wir seit ein paar Monaten einen gut einhundertzwanzig Quadratmeter großen Schulgarten an und schaffen Gartengeräte an.“ Schirmfrau Tack hob bei der Preisverleihung hervor: „Dieses tolle Projekt hat unsere Stadtteilstiftung deshalb überzeugt, weil hier ein Schulgarten in einem ganzheitlichen Prozess ökologisch begleitet wird. Dies wird dem pädagogischen Anspruch gerecht, Kindern und Jugendlichen die Zusammenhänge von Gemüseanbau und gesunder Ernährung erlebbar zu machen und voller Spaß zu vermitteln.“

Mehr Informationen über die Arbeit der Stadtteilstiftung, zum Wettbewerb „Projekt des Jahres 2019“ und über die Möglichkeiten zur Unterstützung der Stiftungsarbeit gibt es hier im Info-Flyer sowie bei Ursula Schroers unter Telefon 6467-4300.

Zum Artikel im Stadtanzeiger 7.6.2018

 

3. Hannoverscher Stiftungs-Lauf 2019

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