Projekt des Jahres 2019

4000 Euro Preisgeld winken: Sichtlich erfreut eröffnen den Wettbewerb „Projekt des Jahres 2019“ der Stadtteilstiftung Sahlkamp-Vahrenheide (v.l.n.r.): Stiftungsratsmitglied Christian Bodenstedt, Vorstandsmitglied Frank Schweitzer, MdB Kerstin Tack, Schirmfrau der Stadtteilstiftung, sowie Hannelore Keßler, Stiftungsratsmitglieder Gesine Grimm und Wilm Janssen, Stiftungsvorstand Ursula Schroers und Bezirksbürgermeister Harry Grunenberg, der sich im Stiftungsrat engagiert (Foto: Andreas Bodamer-Harig)

 

Stadtteilstiftung startet 3. Wettbewerb „Projekt des Jahres“

Soziale Projekte können 4000 Euro gewinnen

 

Nah dran an den Einrichtungen und Projekten in den beiden Stadtteilen Sahlkamp und Vahrenheide ist die Stadtteilstiftung bereits seit ihrer Gründung vor mehr als dreizehn Jahren. Das war und ist stets eines der Ziele der Stiftung: Sie kennt die für die Menschen wichtige Arbeit und damit die finanziellen Nöte vieler Einrichtungen für Kinder, Jugendliche, Familien und Senioren. Für eine kleine Stiftung ist deshalb die Unterstützung sozialer Arbeit mit dem Wettbewerb „Projekt des Jahres“ ein besonderer Schritt. Die Stadtteilstiftung Sahlkamp-Vahrenheide lobt nun zum dritten Mal über das „Projekt des Jahres 2019“ einen 4000-Euro-Preis aus.

„Soziale und kulturelle Einrichtungen und Projekte, die in unseren beiden Stadtteilen Sahlkamp und Vahrenheide aktiv sind, können an dem Wettbewerb teilnehmen“, erläutert Vorstandsvorsitzende Ursula Schroers, „unsere Entscheidung zur Vergabe des Preises ist unabhängig davon, ob es sich um ein neues Projekt handelt oder um ein Projekt aus der laufenden pädagogischen Arbeit einer Einrichtung.“ Der Aufwand für Einrichtungen zur Teilnahme am Wettbewerb ist bewusst sehr gering gehalten, denn es gibt lediglich drei wesentliche Kriterien für die Bewertung der eingereichten Projekte. Die Originalität und Aussagekraft des Wettbewerbsbeitrags wird genauso beurteilt wie der Bezug zum Stadtteil. Außerdem erwartet die Stiftung Angaben darüber, wofür die Mittel eingesetzt werden sollen.

Von Anfang Juni bis Ende Oktober 2018 können die Projektvorschläge bei der Stiftung eingereicht werden. Kerstin Tack, Schirmfrau der Stadtteilstiftung und Bundestagsabgeordnete, gibt die Jury-Entscheidung über das „Projekt des Jahres 2019“ in einer öffentlichen Veranstaltung am Donnerstag, 13. Dezember um 18 Uhr im Kulturtreff Vahrenheide (Wartburgstraße 10) bekannt. Die Veranstaltung markiert den 14. Stiftungsgeburtstag, denn am 14. Dezember 2004 gründeten dreiunddreißig Stifterinnen und Stifter Deutschlands erste Stadtteilstiftung. Das von der Stiftung ausgewählte Projekt erhält im Jahr 2019 eine Garantiesumme von 4000 Euro zur Durchführung seiner Aktivitäten. Darüber hinaus wird die Stadtteilstiftung das „Projekt des Jahres 2019“ in seiner Öffentlichkeitsarbeit unterstützen.

Die Gewinnerin des Preisgeldes für das laufende Jahr 2018 ist die Integrierte Gesamtschule (IGS) Vahrenheide/Sahlkamp mit ihrem Projekt „Volle Möhre“. Dieses Schulprojekt wird mit fachlicher Unterstützung des Vereins „Ackerdemia“ auf dem Schulgelände der IGS realisiert.

Nadin Polat, Stammlehrerin in der Klasse 5 c, betonte bei der öffentlichen Bekanntgabe des Gewinner-Projekts: „Mit dem Preisgeld legen wir seit ein paar Monaten einen gut einhundertzwanzig Quadratmeter großen Schulgarten an und schaffen Gartengeräte an.“ Schirmfrau Tack hob bei der Preisverleihung hervor: „Dieses tolle Projekt hat unsere Stadtteilstiftung deshalb überzeugt, weil hier ein Schulgarten in einem ganzheitlichen Prozess ökologisch begleitet wird. Dies wird dem pädagogischen Anspruch gerecht, Kindern und Jugendlichen die Zusammenhänge von Gemüseanbau und gesunder Ernährung erlebbar zu machen und voller Spaß zu vermitteln.“

Mehr Informationen über die Arbeit der Stadtteilstiftung, zum Wettbewerb „Projekt des Jahres 2019“ und über die Möglichkeiten zur Unterstützung der Stiftungsarbeit gibt es hier im Info-Flyer sowie bei Ursula Schroers unter Telefon 6467-4300.

Zum Artikel im Stadtanzeiger 7.6.2018

 

470 Schüler erlaufen 6.686 Euro beim Schul-Stiftungs-Spendenlauf 2018

 

Laufstarke Kinder aus der Klasse 5 d der Integrierten Gesamtschule (IGS) Bothfeld feiern mit den Laufpaten – Martina Raab (1.v.l.) und SPD-Ratsherr Florian Spiegelhauer (2.v.l.) – sowie ihrer Klassenlehrerin Rosana Gonzalez-Schuder (1.v.r.) das tolle Ergebnis des Schul-Stiftungs-Spendenlaufs 2018. In die Klasse 5 d geht Aaron (11 J.), der beim Spendenlauf fast achtundzwanzig Kilometer lief – so weit wie kein anderer Schüler.
Noch mehr als der sportliche Ehrgeiz zählte bei der Aktion das Gemeinschaftserlebnis, denn alle Schüler wollten mit ihrem Einsatz zu dem schönen Laufergebnis beitragen.
Laufstarke Kinder aus der Klasse 5 d der Integrierten Gesamtschule (IGS) Bothfeld feiern mit zwei der vielen Laufpaten – SPD-Ratsherr Florian Spiegelhauer (3.v.l.) und Martina Raab (4.v.l.) – sowie ihrer Klassenlehrerin Rosana Gonzalez-Schuder (1.v.l.) das tolle Ergebnis des Schul-Stiftungs-Spendenlaufs 2018. Im Vordergrund bilden die Schüler Hannah, Yagmus, Lisa, Leni, Jannis, Oliver, Manuel und Lena die Ziffern für das Laufergebnis: 6686 Euro. In die Klasse 5 d geht Aaron, der beim Spendenlauf fast achtundzwanzig Kilometer lief – so weit wie kein anderer Schüler. Noch mehr als der sportliche Ehrgeiz zählte bei der Aktion das Gemeinschaftserlebnis, denn alle Schüler wollten mit ihrem Einsatz zu dem schönen Laufergebnis beitragen.

 

Schüler freuen sich über gefüllte Klassenkassen und eine starke Stadtteilstiftung

„Das ist sensationell!“, bringt es Martina Raab, eine der Laufpaten beim 15. Schul-Stiftungs-Spendenlauf, auf den Punkt: „Es ist großartig zu sehen, wie sich die Schüler für ihre Schule und für den Stadtteil engagieren.“ Raab ist wie Ratsherr Florian Spiegelhauer (SPD) – auch er ist Laufpate – bei der Präsentation des Ergebnisses vom Spendenlauf im Mai dabei: 470 Schüler der Integrierten Gesamtschule (IGS) Bothfeld, der Grundschule Hägewiesen und der IGS Vahrenheide/Sahlkamp haben insgesamt 6686 Euro erlaufen. Jeweils die Hälfte der Spendengelder geht an die Stadtteilstiftung Sahlkamp-Vahrenheide und in die Klassenkassen.

Am 24. Mai sind die Schüler auf einem 750 Meter langen Rundkurs um den Stadtteilbauernhof Sahlkamp gelaufen, was die Schuhe hergaben. Drei Stunden lang konnten sie so viele Runden drehen, wie sie wollten. Das zahlt sich nun aus: Die Schulen erhalten aus dem Lauferlös rund 3.300 Euro.

Schüler aus vierundzwanzig Klassen waren am Lauf beteiligt und liefen insgesamt 6.185 Runden. Zweiundzwanzig Laufpaten unterstützten die Kinder mit einem frei gewählten Betrag pro Runde und zahlten insgesamt 1.925 Euro in die Laufkasse ein. Das sind die Laufpaten: Anja Rohn, Bezirksbürgermeister Harry Grunenberg, Bodo Mierswa, die Bundestagsabgeordneten Kerstin Tack (SPD) und Sven-Christian Kindler (Grüne), Ratsherr Florian Spiegelhauer (SPD), die Fraktionen von SPD, CDU und Grüne aus dem Stadtbezirksrat Bothfeld-Vahrenheide, Hannoversche Volksbank, Kinderarzt-Gemeinschaftspraxis Dr. med. Burkhard Meyer-Stolz, Dr. med. Olaf Krupp und Dr. med. Stephanie King, hanova WOHNEN GmbH, Knut Gerschau, Kulturtreff Vahrenheide, Martina Raab, Praxis DiaLog, Sparkasse Hannover, Manfred Gutzmer, Stellvertretender Bezirksbürgermeister Lutz-Rainer Hölscher, Ursula Schroers, Gruppe Freiraumplanung Landschaftsarchitekten und die Wohnungsgenossenschaft Vahrenheide-Sahlkamp eG (VASA).

Die Stadtteilstiftung wird das Geld aus dem Spendenlauf zur Förderung von sozialen Projekten in den beiden Stadtteilen Sahlkamp und Vahrenheide ausschütten, denn Bildung, Erziehung und Soziales, das sind die Förderbereiche der Stadtteilstiftung. Alle bisherigen fünfzehn Schul-Stiftungs-Spendenläufe, an denen sich seit 2004 mehr als 5.200 Schüler beteiligten, haben einen Gesamterlös von 67.500 Euro erzielt. Der Anteil der Stadtteilstiftung beträgt daran 31.600 Euro, die Schulen erhielten insgesamt 35.900 Euro. „Wir begrüßen das Engagement der vielen Schüler und der Klassenpaten sehr“, betont Ursula Schroers, Vorstandsvorsitzende der Stadtteilstiftung und Leiterin der Geschäftsstelle Vahrenheide hanova WOHNEN GmbH. Schroers zur Beteiligung von hanova: „Unser Wohnungsunternehmen unterstützt diese Aktion, weil sie zur positiven Entwicklung der Stadtteile beiträgt.“ Unterstützt wurde der Spendenlauf zudem mit Lebensmitteln und Getränken vom REWE-Markt Holzwiesen, dem EDEKA Center Wucherpfennig in Bothfeld sowie der REWE Kubinski oHG in der Elmstraße. Infos zur Stadtteilstiftung gibt es im Internet auf stadtteilstiftung.de.

Tolle Stimmung beim 15. Schul-Stiftungs-Spenden-Lauf im Sahlkamp

 

Bezirksbürgermeister Harry Grunenberg (Mitte hinten) und Kerstin Tack, Schirmfrau der Stadtteilstiftung Sahlkamp-Vahrenheide, begrüßen 550 Kinder auf dem Stadtteilbauernhof zum 15. Schul-Stiftungs-Spendenlauf (Foto: Andreas Bodamer-Harig)

 

Ursula Schroers (ganz rechts), Vorstandsvorsitzende der Stadtteilstiftung, mit Schülern aus drei Schulen und Laufpaten beim Start des 15. Schul-Stiftungs-Spendenlaufs, darunter Thomas Giese von der Sparkasse Hannover (2.v.l.), Stellvertretender Bezirksbürgermeister Lutz-Rainer- Hölscher, Bundestagsabgeordnete Kerstin Tack, Ratsherr Florian Spiegelhauer, Sanierungskommissionsmitglied Hans-Jürgen Meyer und Bezirksbürgermeister Harry Grunenberg (2.v.r), gleichzeitig Schirmherr des Spendenlaufs (Foto: Gerda Giegold-Gstaltmayr)
 
Alle Hände voll zu tun hatten Lehrkräfte und Helfer am Laufkontrollpunkt, denn nach jeder 750-Meter-Runde bekommen die Kinder einen Stempel auf ihre Laufkarte (Foto: Gerda Gie-gold-Gstaltmayr)
 
In den Laufpausen hatten die Kinder genügend Zeit, um sich zu erfrischen und die Tiere auf dem Stadtteilbauernhof zu begrüßen (Foto: Gerda Giegold-Gstaltmayr)
 

Stadtteilstiftung bringt Schulkinder in Schwung

„Ich glaube, so viele engagierte und laufbegeisterte Kinder hatten wir bisher noch nie!“, freut sich Ursula Schroers, Vorstandsvorsitzende der Stadtteilstiftung Sahlkamp-Vahrenheide. Schroers – selbst aktive Läuferin – ging mit fünfhundertfünfzig Schülern beim 15. Schul-Stiftungs-Spendenlauf im Sahlkamp am 24. Mai an den Start.

Nach kurzen Begrüßungen durch MdB Kerstin Tack, Schirmfrau der Stadtteilstiftung, und Bezirksbürgermeister Harry Grunenberg ging es für die Schüler auf die Laufpiste. Und es lief super: Angefeuert von Laufpaten und Eltern drehten die Kinder aus der Grundschule Hägewiesen und den beiden Integrierten Gesamtschulen (IGS) Vahrenheide/Sahlkamp und Bothfeld ihre Runden um den Stadtteilbauernhof. Jörg Kleinholz-Mewes, Schulleiter der IGS Vahrenheide/Sahlkamp, lief mit seinen Schülern viele Runden mit und lobte sie für ihr Engagement.

Florian (11), Schüler der IGS Bothfeld, findet: „Es ist toll, dass wir an diesem Tag so lange laufen dürfen wie wir wollen und dass es nicht ums Gewinnen geht.“ Die elfjährige Laura meint: „Es ist doch schön, dass unser ganzer fünfter Jahrgang für einen guten Zweck läuft.“

Drei Stunden hatten die Schüler Zeit, um ihre Runden zu drehen – inklusive Laufpausen, in denen sie sich mit kostenlosem Wasser, Obst und Gemüse stärken konnten. Spendabel zeigten sich der REWE-Markt Holzwiesen, das E-Center Klein-Buchholz sowie der REWE-Markt von Ronné Kubinski in der Elmstraße. An der Verpflegungsstation für die Läufer halfen viele ehrenamtliche Hände dafür, dass alle Kinder gut versorgt waren.

„Es machen viele Unterstützer mit, die Patenschaften für die Schulkassen übernehmen“, so Lauforganisator Harry Rothmann von der Gemeinwesenarbeit Sahlkamp. „Alle haben etwas von der Aktion, denn die eine Hälfte der eingeworbenen Patenspenden wird auf die drei teilnehmenden Schulen aufgeteilt. Die andere Hälfte geht an die Stadtteilstiftung, die damit wiederum soziale Projekte unterstützt.“ Dabei handelt es sich ausschließlich um Projekte in den Förderbereichen Bildung, Erziehung und Soziales.

Die Laufpaten zahlen nach dem Lauf einen vorher festgelegten Betrag. Am Laufkontrollpunkt wird jede einzelne Runde – der Rundkurs ist siebenhundertfünfzig Meter lang – von Lehrern und Helfern auf den Laufkarten abgestempelt. So wissen am Ende alle Laufpaten, wie hoch ihre Spendengelder ausfallen.

Klassenpaten sind MdB Kerstin Tack (SPD), Bezirksbürgermeister Harry Grunenberg, hanova, Wohnungsgenossenschaft Vahrenheide/Sahlkamp eG, Logopädie-Praxis DiaLog, Hannoversche Volksbank, Kinder- und Jugendärzte Dr. Meyer-Stolz, Dr. Krupp und Dr. King, Kulturtreff Vahrenheide, Gruppe Freiraumplanung Landschaftsarchitekten, Stellvertretender Bezirksbürgermeister Lutz-Rainer Hölscher, Ratsherr Florian Spiegelhauer (SPD), MdB Sven-Christian Kindler (Grüne), die Bezirksratsfraktionen der drei Parteien SPD, Grüne und CDU sowie Ursula Schroers, Anja Rohn, Bodo Mierswa, Manfred Gutzmer, Martina Raab und Knut Gerschau.

Rainer Kamphus, Gesamtschuldirektor IGS Bothfeld, weiß schon, wofür das „erlaufene“ Geld eingesetzt wird: „Im Juni fährt der fünfte Jahrgang nach Sylt. Einen Teil des Geldes möchten die Klassen für einen selbstorganisierten Partyabend ausgeben. Die Gelder unterstützen die IGS Bothfeld auch dabei, die zahlreichen kulturellen Projekte an unserer Schule zu ermöglichen.“ Bei der IGS Vahrenheide/Sahlkamp gibt es ebenso klare Vorstellungen, was mit dem eingenommenen Geld passiert: „Große Teile werden für die individuelle Nutzung der Klassen zur Verfügung gestellt. Dazu gehören Ausflüge und Eintrittsgelder“, erläutert Schulleiter Jörg Kleinholz-Mewes.

Im Vordergrund der ganzen Aktion steht der Spaß an Bewegung und das gemeinsame Ziel jeder Klasse, möglichst viele Runden zu laufen. Kamphus: „Die Kinder genießen es, in der grünen Oase Stadtteilbauernhof in der Natur laufen zu können, jedes in seinem Tempo.“ So ähnlich sieht es Kleinholz-Mewes: „Der Lauf stellt eine gute und sportliche Möglichkeit dar, sich für die Schule und soziale Projekte einzusetzen. Er fördert den gemeinsamen Gedanken und dennoch kann jeder für sich das Beste rausholen.“

Mit jeder Runde wächst der Spendenbetrag, den die Klassen für sich und für die Stadtteilstiftung erhalten. Und obwohl diese Laufaktion keinen Wettbewerb zwischen den Kindern befördert, hatten sich viele Kinder sogar einen zweiten Laufzettel geholt. Mehr als dreißig Kinder liefen zwischen einundzwanzig und siebenunddreißig Runden und damit bis zu knapp achtundzwanzig Kilometer. Aber auch die Kinder, die nur wenige Runden gelaufen sind, waren mit ihren persönlichen Laufergebnissen sehr zufrieden.

Zu den Spenden der Klassenpaten kommen weitere Gelder von privaten Laufpaten – Omas, Opas, Tanten, Onkel, Eltern und Nachbarn, die sich die Schüler vor dem Lauf selbst gesucht haben. Noch vor den Sommerferien soll das Ergebnis des Laufes feststehen.

Schul-Stiftungs-Spendenlauf am 24. Mai 2018

Das wird ein Ereignis! Am Donnerstag, 24. Mai, findet unser diesjähriger Schul-Stiftungs-Spendenlauf statt, von 9 Uhr bis 12 Uhr rund um den Stadtteilbauernhof Sahlkamp am Rumpelstilzchenweg. 585 Schüler*innen von der Grundschule Hägewiesen, der Integrierten Gesamtschule (IGS) Bothfeld und von der IGS Vahrenheide/Sahlkamp sind aktiv beim Spendenlauf dabei. Sollte es am 24. Mai regnen, wird der Lauf um eine Woche - auf Donnerstag, den 31. Mai - verschoben. Wenn auch Sie noch eine Patenschaft für eine Klasse übernehmen wollen (ab 30 €), schicken Sie uns bitte eine Mail an stadtteilstiftung@htp-tel.de.

Ein Foto vom Spendenlauf aus dem Jahr 2017: Afra Gamoori (hinten rechts), Stiftungsratsvorsitzende der Stadtteilstiftung Sahlkamp-Vahrenheide, begrüßt gemeinsam mit Klassen-Laufpat*innen die Schüler*innen
vor dem Beginn des Schul-Stiftungs-Spendenlaufs auf dem Stadtteilbauernhof Sahlkamp

Stadtteilstiftung Sahlkamp-Vahrenheide feiert dreifach

Auslosung der Stiftungs-Lotterie 2017, Vergabe des Preises „Projekt des Jahres 2018“ und 13 Jahre Stadtteilstiftung

Aller guten Dinge sind drei – genau das hatten die Aktiven der Stadtteilstiftung Sahlkamp-Vahrenheide für die öffentliche Veranstaltung am 14. Dezember im Stadtteiltreff Sahlkamp ganz wörtlich genommen. Denn erstens fand an dem Tag die Auslosung der Gewinne der Stiftungs-Lotterie 2017 statt, zweitens überreichte die Stiftung den Preis „Projekt des Jahres 2018“ und drittens feierte sich die Stadtteilstiftung ein wenig selbst. Denn exakt vor dreizehn Jahren, am 14. Dezember 2004, gründeten dreiunddreißig Aktive im großen Saal des Stadtteiltreffs Sahlkamp Deutschlands erste Stadtteilstiftung.

Zu Beginn der Veranstaltung bat MdB Kerstin Tack, Schirmfrau der Stadtteilstiftung, eine kleine Delegation aus der Integrierten Gesamtschule (IGS) Vahrenheide/Sahlkamp auf die Bühne. Tack verkündete die Vergabe des Preises „Projekt des Jahres 2018“ an die IGS für ihr Projekt „Volle Möhre“. Die Preisverleihung ist mit einer Förderung durch die Stadtteilstiftung in Höhe von 4.000 Euro verknüpft. Das Schulprojekt „Volle Möhre“ wird mit fachlicher Unterstützung des Vereins ACKERDEMIA auf dem Schulgelände der IGS realisiert. Nadin Polat, wie ihre Kollegin Birgit Ahrens Stammlehrerin in der Klasse 5 c, betont: „Mit dem Preisgeld werden wir einen gut einhundertzwanzig Quadratmeter großen Schulgarten anlegen und Gartengeräte anschaffen.“ Schirmfrau Tack hob in ihrer Laudatio hervor: „Dieses tolle Projekt hat unsere Stadtteilstiftung deshalb überzeugt, weil hier ein Schulgarten in einem ganzheitlichen Prozess ökologisch begleitet wird. Dies wird dem pädagogischen Anspruch gerecht, Jugendlichen die Zusammenhänge von Gemüseanbau und gesunder Ernährung erlebbar und spaßvoll zu vermitteln“. Ganz nach dem Motto „Eine Generation, die weiß, was sie isst“ arbeitet die Gemüse-ACHERDEMIA, die bundesweit vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft und verschiedenen privaten Unternehmen unterstützt wird. IGS-Schulleiter Jörg Kleinholz-Mewes betont: „Eine Schul-Arbeitsgemeinschaft wird den Zaun rund um das Beet selbst aufbauen. Das spart nicht nur Geld, sondern diese Arbeiten sind zusätzlich geeignet und wichtig in der Frage der Berufsorientierung für die Schüler.“ Die beiden Schülerinnen Enie und Jowita aus der Klasse 5 c erklärten den Gästen bei der Preisverleihung anhand von Bildern, dass sie schon mit vorbereitenden Arbeiten in ihrem Projekt begonnen haben. Jowita erläutert: „Vor der Schule hat ein Mann Laub eingesammelt. Da haben wir ihn gefragt, ob er uns das für das Beet liefern kann. Das hat er uns einmal geliefert. Den Rest mussten wir allein machen.“ Ihre Klassenkameradin Enie ergänzt: „Manchmal macht das Spaß, aber es ist auch sehr anstrengend.“ Angelika Schoenheit, Stellvertretende Schulleiterin, sagt: „Das war das Mulchen, das heißt, wir haben fast einen halben Meter Laub auf dem Beet aufgeschichtet. Das muss jetzt erstmal zusammensacken, anschließend werden wir umgraben.“ Für zwei Jahre wird die Klasse 5 c das Beet betreuen, dann wird die nächste Klasse die Projektarbeit übernehmen. Diese Nachhaltigkeit des Projekts „Volle Möhre“ war einer der ausschlaggebenden Gründe für die Wahl zum „Projekt des Jahres 2018“.

Nach der Preisverleihung an die IGS trug der Stellvertretende Stiftungsratsvorsitzende Wilm Janssen in einem versierten musikalischen Beitrag mit seiner Gitarre einige Blues-Stücke vor. Anschließend ging es an die Lotterie-Auslosung von 225 Gewinnen im Gesamtwert von 9100 Euro. Die Chance auf einen Lotteriegewinn war dabei so hoch wie noch nie, seit die Lotterie vor sieben Jahren das erste Mal stattfand. Kooperationspartnerin bei der Stiftungs-Lotterie war wie in den Vorjahren die Stiftung St. Nathanael in Bothfeld. Ricarda Schweitzer, Kuratoriumsvorsitzende der Stiftung St. Nathanael, weiß um die Bedeutung der Lotterie: „Wichtig für uns ist, mit Hilfe der Lotterie über die Stadtteilgrenzen hinweg soziale Arbeit zu unterstützen.“ Von insgesamt 6.500 Losen, die während der dreimonatigen Lotterielaufzeit in den Verkaufsstellen und über Einzelverkäufer angeboten wurden, kamen 4100 zurück und wurden vor der Auslosung unter den wachsamen Augen von Diplom-Oeconom Frank Schweitzer, Stellvertretender Stiftungsvorstandsvorsitzender der Stadtteilstiftung, in die Lostrommel eingefüllt. Unter den zahlreichen ausgelosten Preisen waren Gutscheine für jeweils ein Wochenende mit einem Ford-Pkw, Hotelübernachtungen, Einkaufs-, Beratungs- und Restaurantgutscheine und viele weitere attraktive Preise. Das Gewinnerlos für den Hauptpreis der diesjährigen Stiftungs-Lotterie, einen 1000-Euro-Reisegutschein – gespendet von hanova – zog Bezirksbürgermeister Harry Grunenberg, der sich im Stiftungsrat der Stadtteilstiftung engagiert.

Die Stadtteilstiftung fördert seit ihrer Gründung am 14. Dezember 2004 Projekte in Vahrenheide und im Sahlkamp, die sich den Bereichen Erziehung, Bildung und Soziales zuordnen lassen. Die Stadtteilstiftung hat im Laufe der Jahre mehr als 110.000 Euro an 175 Projekte ausgeschüttet. Die Stiftung St. Nathanael fördert das gesamte gemeindliche Leben in der Kirchengemeinde in Bothfeld.

Projekt des Jahres 2018

Volle_Moehre_Projekt_2018_14122017Die Stadtteilstiftung Sahlkamp-Vahrenheide hat entschieden: Das „Projekt des Jahres 2018“ ist das Schulprojekt „Volle Möhre“ der Integrierten Gesamtschule (IGS) Vahrenheide/Sahlkamp. Bei der Bekanntgabe der Auszeichnung, die mit einer Projektförderung von 4.000 Euro verknüpft ist, und der Übergabe der Urkunde sind dabei (v.l.n.r.): Ursula Schroers, Vorstandsvorsitzende der Stadtteilstiftung, IGS-Schulleiter Jörg Kleinholz-Mewes, Birgit Ahrens und Nadin Polat, die beiden Stamm-Lehrerinnen der Klasse 5 c, Enie und Jowita aus der 5 c sowie die Bundestagsabgeordnete (MdB) Kerstin Tack (SPD), die Schirmfrau der Stadtteilstiftung ist, und Angelika Schoenheit, Stellvertretende IGS-Leiterin. (Foto: Andreas Bodamer-Harig)

 

Wilm_Janssen_14122017

Wilm Janssen, ehemaliger Leiter der IGS Vahrenheide/Sahlkamp und Stellvertretender Stiftungsratsvorsitzender der Stadtteilstiftung Sahlkamp-Vahrenheide, unterhielt die Gäste bei der Auslosung der Stiftungslotterie-Gewinne mit seinem großartigen Gitarrenspiel mit allerlei Blues- und Rockklassikern. (Foto: Gerda Giegold-Gstaltmayr)

 

 

Hauptgewinn_14122017Mit Pompon-Umrahmung zum Hauptgewinn: Bezirksbürgermeister Harry Grunenberg (re.), der sich im Stiftungsrat der Stadtteilstiftung Sahlkamp-Vahrenheide engagiert, zieht mit geschlossenen Augen das Gewinnerlos für den Hauptpreis der diesjährigen Stiftungs-Lotterie, einen 1.000-Euro-Reisegutschein, gespendet von hanova. Wilm Janssen, Stellvertretender Stiftungsratsvorsitzender der Stadtteilstiftung Sahlkamp-Vahrenheide, steigert die Spannung mit Pompon-Schwenken. Moderator Harry Rothmann von der Gemeinwesenarbeit Sahlkamp überwacht die Ziehung des Hauptpreises. (Foto: Gerda Giegold-Gstaltmayr)

Start „Projekt des Jahres 2018“

Start_Projekt_des_Jahres_2018 klein

4.000 € Preisgeld winken: Sichtlich erfreut eröffnen den Wettbewerb „Projekt des Jahres 2018“ der Stadtteilstiftung Sahlkamp-Vahrenheide (v.l.n.r.): Stiftungsratsmitglieder Wilm Janssen, Harry Grunenberg und Christian Bodenstedt, Stiftungsvorstandsmitglieder Ursula Schroers und Frank Schweitzer sowie die Stiftungs-Aktiven Wolfgang Jarnot, Hannelore Keßler, Manfred Gutzmer (Foto: Gerda Giegold-Gstaltmayr)

Stadtteilstiftung startet Wettbewerb
„Projekt des Jahres 2018“

Soziale Projekte können 4000 Euro gewinnen

So etwas ist einmalig in Hannover: Die eigens zur Unterstützung sozialer Arbeit vor mehr als dreizehn Jahren gegründete Stadtteilstiftung Sahlkamp-Vahrenheide lobt über den Wettbewerb „Projekt des Jahres 2018“ einen 4000-Euro-Preis aus. „Soziale und kulturelle Einrichtungen und Projekte, die in unseren beiden Stadtteilen Sahlkamp und Vahrenheide aktiv sind, können an dem Wettbewerb teilnehmen“, erläutert Ursula Schroers, Vorstandsvorsitzende der Stiftung, und betont: „Unsere Entscheidung zur Vergabe des Preises ist unabhängig davon, ob es sich um ein neues Projekt handelt oder um ein Projekt aus der laufenden pädagogischen Arbeit einer Einrichtung.“

Der Aufwand für Einrichtungen zur Teilnahme am Wettbewerb ist bewusst gering gehalten, denn es gibt lediglich drei wesentliche Kriterien für die Bewertung der eingereichten Projekte. Die Originalität und Aussagekraft des Wettbewerbsbeitrags wird genauso beurteilt wie der Bezug zum Stadtteil. Außerdem erwartet die Stiftung Angaben darüber, wofür die Mittel eingesetzt werden sollen.

Von Anfang Juni bis Ende Oktober können die Projektvorschläge bei der Stiftung eingereicht werden. Kerstin Tack, Schirmfrau der Stadtteilstiftung und Bundestagsabgeordnete, gibt die Jury-Entscheidung über das „Projekt des Jahres 2018“ in einer öffentlichen Veranstaltung am Donnerstag, 14. Dezember um 18 Uhr im Stadtteiltreff Sahlkamp (Elmstraße 15) bekannt. Dieser Tag markiert den 13. Stiftungsgeburtstag, denn exakt am 14. Dezember 2004 gründeten dreiunddreißig Stifterinnen und Stifter Deutschlands erste Stadtteilstiftung – im Stadtteiltreff Sahlkamp. Das von der Stiftung ausgewählte Projekt erhält im Jahr 2018 eine Garantiesumme von 4000 Euro zur Durchführung der Aktivitäten. Darüber hinaus wird die Stadtteilstiftung das „Projekt des Jahres 2018“ in seiner Öffentlichkeitsarbeit unterstützen.

Die Stadtteilstiftung führt den Wettbewerb bereits in diesem Jahr das erste Mal durch. Die Gewinnerin des Preises „Projekt des Jahres 2017“ ist die Integrierte Gesamtschule (IGS) Vahrenheide/Sahlkamp mit ihrem Projekt „Bildungseimer“. IGS-Schüler aus den Jahrgängen sechs und neun haben gemeinsam mit den Künstlern Yasemin Yilmaz und Burhan Uzunyayla in einer Projektwoche im Mai eine Reihe von Üstra-Mülltonnen zu sogenannten „Bildungseimern“ künstlerisch umgewandelt. Dabei wurden hochwertige Informationstafeln erarbeitet, die an den Mülltonnen an fünf Haltestellen der Stadtbahnlinie 2 installiert sind. Die Haltestellen Großer Kolonnenweg, Reiterstadion, Vahrenheider Markt, Papenwinkel und Zehlendorfweg bieten den Fahrgästen etwas Besonderes. Beim Warten auf die nächste Stadtbahn, im Vorbeigehen und beim Entsorgen von Müll in den prächtig gestalteten Mülltonnen können sie interessante Informationen aus dem Stadtteil aufnehmen.

Stiftungsratsvorsitzende Afra Gamoori unterstreicht die Bedeutung der Stiftungsarbeit: „Mit unserer Stadtteilstiftung können wir die soziale Arbeit der engagierten Einrichtungen in den beiden Stadtteilen schnell und unbürokratisch unterstützen.“ Damit mehr Projekte als bisher gefördert werden können, wünschen sich die Stiftungsaktiven mehr Menschen, die die Stiftungsarbeit unterstützen. Afra Gamoori wirbt für diese Idee: „Das Rückgrat unserer finanziellen Förderung, die wir an Projekte geben, bilden überwiegend kleine, dafür regelmäßige private Spenden. Davon können wir natürlich noch mehr gebrauchen.“ Im letzten Jahr konnten mehr als 8000 Euro vergeben werden, unter anderem an den Garten für Kids in Vahrenheide, das geschlechtsbezogene Sozialtraining für Mädchen und Jungen am Gymnasium Herschelschule sowie an die beiden Initiativen zur Unterstützung von Flüchtlingen im Sahlkamp und in Vahrenheide. Mehr Informationen über die Arbeit der Stadtteilstiftung, den Wettbewerb „Projekt des Jahres 2018“ und über die Möglichkeiten zum Spenden und Mitmachen gibt es im Internet unter stadtteilstiftung.de sowie bei Ursula Schroers unter Telefon 6467-4300.

Fragen zu dieser Pressemitteilung beantwortet gern Andreas Bodamer-Harig, Tel. (Mobil) 0163-9777769, E-Mail stadtteilstiftung [at] htp-tel [dot] de

2. Hannoverscher Stiftungs-Lauf 2018

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